Datenrisiken aus dem Netz managen
07.02.2013

© Nmedia - Fotolia.com
Eine Studie des Spezialversicherers Hiscox AG aus München kommt zum Ergebnis, dass jedes zehnte kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) schon einmal Opfer eines Hacker-Angriffs wurde. Versicherungsschutz gegen Internetkriminalität wäre ein Teil einer Lösung
(fw/db) Die Hiscox-Studie ergab außerdem, dass 90 Prozent der befragten Unternehmen über keinen Versicherungsschutz gegen Internetkriminalität verfügen, der für die finanziellen Schäden, Schäden infolge einer Betriebsunterbrechung und Rechtskosten aufkommt, wenn sie Opfer einer Cyber-Attacke werden.
Jens Krickhahn, Experte für Internetkriminalität bei Hiscox in München erläutert: "Die ermittelten Daten unserer Studie aus England spiegeln unsere Erfahrungen im deutschen Markt wider. Auch wenn in den Medien immer mehr über Datenschutzverstöße im großen Stil berichtet wird, können kleine Betriebe ebenfalls ein beliebtes Ziel für Hacker sein, weil ihre Systeme meist einfacher zugänglich sind und ein Angriff oft erst Wochen später entdeckt wird."
"Wir wissen, dass eine Versicherung gegen Internetkriminalität wahrscheinlich das Letzte ist, woran Unternehmer im Eifer des Tagesgeschäfts denken. Es ist jedoch besorgniserregend, dass mindestens jedes zehnte (13 %) dieser Unternehmen nicht weiß, welche Sicherheitsmaßnahmen vorhanden sind und ob sie gegen Internetkriminalität geschützt sind", so Krickhahn. "Es wird für kleine Betriebe immer wichtiger, dass sie alle Risiken, mit denen ihre Unternehmen online und offline konfrontiert sind, beurteilen und ihre Anforderungen im Bereich der IT-Sicherheit und des IT-Schutzes in ihre gesamte Vorsorgestrategie einbeziehen. Unser Produkt ‚Data Risks by Hiscox’ kann hier wertvollen Schutz liefern."
Das Versicherungsprodukt "Data Risks by Hiscox" schützt Unternehmen bei Datenrisiken, wie Verstöße gegen die Datensicherheit bis hin zu Schäden durch Hacker-Angriffe und Störungen des Online Geschäfts. Denn ob durch gezielte Hacker-Angriffe, den Verlust von Datenträgern oder durch die Fahrlässigkeit eines Angestellten - jedes Unternehmen, das Daten von Kunden oder Mitarbeitern speichert, ist dem Risiko von Verstößen gegen die Datensicherheit (Datenverlust) ausgesetzt. Die Folgen eines Verlusts großer Datenmengen können schwerwiegend sein und reichen von Schadenersatzforderungen über behördliche Ermittlungen und Zusatzkosten für die Wiederherstellung beschädigter Systeme bis hin zu entgangenen Gewinnen aus Online-Geschäften - ganz zu schweigen von der Beschädigung des Rufs des Unternehmens.
Die Finanzwelt meint ein wichtiges Thema und ein interessantes Produkt. Wir sind für unsere Leser und Kunden arbeitstäglich da, auch in Zeiten, wo andere an Sommerpause denken. "Heiße" Tipps für "kühle Köpfe" informieren über neue Produkte und Lösungen der Versicherer.

Allianz erzielt Rekordergebnis







