Die besten Lebensversicherer „Made in Germany“
07.02.2013

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„Made in Germany“ war schon immer etwas Besonderes, vor allem wen es um Themen wie Qualität, Sicherheit oder Nachhaltigkeit geht. Die Deutschen nehmen das Reinheitsgebot beim Bier sehr ernst, aber auch die Sicherheit und Nachhaltigkeit bei Versicherungen. Die in Deutschland zugelassenen Lebensversicherer sind sicher, im Gegensatz zu den oft wiederholten amateurhaften Parolen von „Panikmachern“, so ein Fazit des Map-Report.
(fw/db) Der aktuelle Map-Report klärt auf und dokumentiert in zwei Ratings, wie sicher und rentierlich diese Branche wirtschaftet. Ein rechtzeitiger Wechsel in den Paradigmen der Kapitalanlage der Versicherer ermöglicht den Vorsorgesparern interessante Ergebnisse.
Wenn Europas "Stolperstaaten" sechs oder sieben Prozent Zinsen für Staatsanleihen bezahlen müssen, könnten Deutschlands Vorsorgesparer eigentlich vor Neid erblassen. Der Bundesfinanzminister zahlt seinen Gläubigern, den Sparern, Zinsen weit unterhalb der Inflationsrate. In manchen Konstellationen muss der Sparer gar noch Geld "für die Ehre" bezahlen, dem Fiskus seine "Geldvergeudung" finanzieren zu dürfen. Bereits seit 1995 bezahlt der Staat nahezu "sittenwidrig" niedrige Zinsen, so die Kritik des Map-Report.
194 Milliarden Euro Schaden für Vorsorgesparer
Der aktuelle Map-Report meldet einen Schaden, durch die seit 1995 gezahlten niedrigen Zinsen für deutsche Staatsanleihen, in Höhe von 193.960 Millionen Euro oder rund 194 Milliarden Euro, der den deutschen Vorsorgesparern inzwischen entstanden sei.
"Trotz der Erfahrungen mit der Libor-Krise komme niemand auf die Idee einmal nachzuforschen, wie es bei Anleihen eines unter Überschuldung und demographischer Entwicklung leidenden Staates zu derartigen Überbewertungen und Blasenbildungen kommen konnte", meint der Markt-Experte Manfred Poweleit.
Poweleit stellt das Gegenteil fest: "Die Vorsorgesparer müssen sich sogar noch von Amateur-Kommentatoren in Panik versetzen lassen. Wie sollen Lebensversicherer Garantiezinsen von 3,3 Prozent erwirtschaften, wenn nur noch ein Prozentpunkt Rendite real erwirtschaftet wird? So ein Quatsch. Lebensversicherer müssen ihren Kapitalanlagebestand nicht jedes Jahr neu anschaffen."
Neue Themen in der Kapitalanlage der Lebensversicherer
Am europäischen und internationalen Rentenmarkt kann ein Versicherer Papiere auch mal sieben, acht Jahre oder länger halten. Vor allem müssen die deutschen Lebensversicherer nicht nur die deutschen Staatsanleihen kaufen.
Alternativ stehen Anlagen mit besseren Renditen zur Verfügung: Unternehmensanleihen, Pfandbriefe und Staatsanleihen von solide geführten Ländern. Mit viel kaufmännischer Vorsicht und einem exzellenten Risikomanagement können die Lebensversicherer auch die eine oder andere Aktie oder Immobilie kaufen.
Die Energiewende ist ein neues Anlagethema, das vor wenigen Jahren noch keiner der Lebensversicherer auf der Tagesordnung hatte. Da gibt es deutlich mehr Geld als in der Finanzierung der deutschen Staatsschulden. Auch diese Anlagen bieten Sicherheit, wenn der Risiko-Mix aus Laufzeiten und Ausnutzung der Breite des Anlagekatalogs stimmen. Eine klassische Aufgabe für ein erfahrenes Risikomanagement der Lebensversicherer.
Lebensversicherer sind weit besser als behauptet wird
Die Kapitalanlageteams der deutschen Lebensversicherer haben Erfolg. 4,14 Prozent Rendite im Branchendurchschnitt passe nicht zur Propaganda der "Panikmacher", meldet der Map-Report.
Die zehn Spitzenwerte des Marktes (Quelle: Map-Report):
4,79 Prozent bei der Debeka VVaG, 4,73 Prozent bei der Swiss Life AG, 4,72 Prozent bei der WGV-Lebensversicherung AG und der Zürich Deutscher Herold Lebensversicherung AG, 4,69 Prozent bei der Basler Leben AG, 4,60 Prozent bei der Allianz Lebensversicherung AG, 4,58 Prozent bei der Postbank Lebensversicherung AG, 4,52 Prozent bei der Alten Leipziger Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit, 4,50 Prozent bei der Stuttgarter Lebenversicherung a. G. und 4,48 Prozent bei der HDI-Gerling Lebensversicherung AG
Noch besser sind die Werte wenn mit den 12-jährigen Durchschnittswerten gerechnet wird, wie in der Bilanzanalyse von map-report üblich.
Vollständigen Ergebnisse finden sich im 20. Rating Lebensversicherung
Das "m-rating" enthält Lebensversicherer die seit mindestens 30 Jahren am Markt sind, ist in Heft 807-808 erschienen und ab sofort abrufbar. In Kürze folgt dann das "p-rating", in dem auch die jüngeren Anbieter vertreten sind. Da im p-rating die Kennzahlen für kürzere Zeiträume berechnet sind lassen sich im Vergleich der Ratings interessante Entwicklungen studieren. Eine lohnenswerte Lektüre für alle, die in der Finanzwelt mitreden wollen.
Beide Hefte können jeweils einzeln zum Sonderpreis von nur 59 Euro in der gedruckten Version oder für nur 49 Euro als PDF-Datei erworben werden. Einen Sonderpreis gibt es für das komplette Ratingpaket. Hier gibt es für 99 Euro beide gedruckten Hefte oder für 89 Euro die beiden PDF-Dateien. Bestellungen sind unter Fax 04139/7019 oder info@mapreport.com möglich.

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Nachgefragt bei Martin Justen, Zurich Gruppe Deutschland









