Durchsuchungen bei der Deutschen Bank

28.01.2026

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Laut Medienberichten haben wegen des Verdachts auf Geldwäsche Ermittlungsbehörden die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt sowie einen weiteren Standort in Berlin durchsucht. Laut der Staatsanwaltschaft Frankfurt richten sich die Ermittlungen gegen bislang unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter. 

Nach bisherigen Informationen waren am 28. Januar rund 30 Zivilbeamte in der Frankfurter Konzernzentrale im Einsatz. Nach Angaben des Hessischen Rundfunks dauerten die Maßnahmen am Nachmittag noch an.

Die Frankfurter Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen führt die Ermittlungen gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA). Hintergrund ist, dass die Deutsche Bank in der Vergangenheit mit ausländischen Gesellschaften in Geschäftsbeziehungen gestanden haben soll, die selbst im Verdacht stehen, zur Geldwäsche genutzt worden zu sein.

Zur Aufklärung der Vorgänge wurden Durchsuchungsbeschlüsse für die Standorte in Frankfurt und Berlin erlassen und vollstreckt. Die Ermittler machten bislang keine Angaben zu den betroffenen Gesellschaften oder zu den genauen Transaktionsvolumina.

Die Deutsche Bank bestätigte, dass Maßnahmen der Staatsanwaltschaft stattfinden. Man arbeite „vollumfänglich mit den Behörden zusammen“, teilte das Institut mit. Weitere Details gab die Bank nicht bekannt. (fw)