EU-Entgelttransparenz: Mehrheit erwartet positive Effekte
07.05.2026

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Trotz Skepsis: Klare Erwartung positiver Effekte
Bei der Frage nach erwarteten positiven Effekten zeigt sich ein differenzierteres Bild als die Wahrnehmungsfrage vermuten lässt. Die drei am häufigsten genannten Effekte: Erhöhung der Transparenz und Fairness in der Vergütung (46 Prozent), Verbesserung der internen Vergütungsstruktur und Governance (36 Prozent) sowie Reduzierung geschlechtsspezifischer Entgeltunterschiede (36 Prozent). Nur 8 Prozent Befragte erwarten keine oder geringe Auswirkungen.
„Das ist das eigentlich Spannende an den Ergebnissen: Die Branche sieht die Richtlinie zwar als Pflicht, erwartet aber gleichzeitig, dass sie Vergütungsstrukturen und Governance-Qualität verbessert", sagt Florian Frank. „Wer das konsequent zu Ende denkt, macht aus einer regulatorischen Anforderung einen echten Wettbewerbsvorteil." (mho)

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