GKV-Versicherte müssen mehr zahlen!

07.02.2013

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Über die Ergebnisse des GKV Finanzierungsgesetz informiert der Heilbronner Finanzvertrieb FG FINANZ-SERVICE AG in einer heutigen Pressemeldung.

(fw/mo) Mit der Mehrheit der Koalitionsfraktion hat der Bundestag am 12. November das GKV Finanzierungsgesetz beschlossen. Damit steigt der allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung zum 1. Januar 2011 von 14,9 auf 15,5 Prozent. Arbeitnehmer zahlen künftig 8,2 und Arbeitgeber 7,3 Prozent des Beitrages. Diese Beitragserhöhung wird laut FG FINANZ-SERVICE Aktiengesellschaft dennoch zur Finanzierung dieses maroden Gesundheitssystems nicht ausreichen. Deshalb können die gesetzlichen Krankenkassen ab 2012 Zusatzbeiträge in unbegrenzter Höhe von den Versicherten verlangen. Die bisherige Obergrenze von einem Prozent des Einkommens ist gestrichen. Weitere Möglichkeiten zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung werden bereits jetzt schon diskutiert. Geplant ist die Heranziehung von allen Einkunftsarten, wie z.B. Kapitalerträge und Mieteinnahmen. Zugleich können gesetzlich Krankenversicherte von 2011 an leichter in die private Krankenversicherung wechseln. Es genügt, die Versicherungspflichtgrenze von 49.500 Euro in einem Jahr zu überschreiten. Damit können sich endlich auch die Bundesbürger besser und oft viel günstiger versichern, die aufgrund der bisherigen Dreijahresfrist warten mussten.

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