Haftpflicht für Pedelecs beitragsfrei dabei

07.02.2013

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Fahrräder mit elektronischer Antriebshilfe – die Pedelecs - boomen: Hundertausende sorgen mittlerweile auf Deutschlands Straßen für Unterstützung beim Radeln. Vorbei die Zeiten, in denen nur trainierte Menschen mühelos jede Steigung nehmen. Fahrräder mit eingebautem Elektroantrieb, kurz Pedelecs genannt, sorgen dafür dass die Radler nicht so sehr ins Schwitzen kommen.

(fw/db) Über 90 Prozent aller Pedelecs sind Fahrräder mit einer elektrischen Tretunterstützung bis maximal 250 Watt und maximal 25 Kilometern pro Stunde. Auch Start- oder Schiebehilfen, die bis zu sechs Kilometern pro Stunde schnell werden, gehören oft dazu. Diese Pedelecs sind dem Fahrrad gleichgestellt. Um sie zu fahren, braucht der Nutzer keine Zulassung, keinen Führerschein und kein Versicherungskennzeichen.

Achtung Pedelec

Nicht zu unterschätzen sind die Gefahren, die von Pedelecs ausgehen: Fußgänger und Autofahrer können bei flüchtigem Hinsehen nicht erkennen, ob sich um ein normales Rad oder ein Pedelec nähert. Das führt häufig zur falschen Einschätzung der Geschwindigkeit. Zuweilen sind aber auch die Pedelec-Fahrer selbst von der Technik ihres E-Bikes überrascht: Manche Fahrer können ihr eigenes Tempo nicht richtig einschätzen und treten zu spät auf die Bremse. Kommt es zum Unfall, ist es gut versichert zu sein.

Bei der HUK-Coburg werden Unfälle mit Elektrorädern beitragsfrei in der normalen Privathaftpflichtversicherung eingeschlossen. Vorausgesetzt die Tretunterstützung endet bei 25 Kilometer pro Stunde und das Pedelec hält sich auch sonst an die oben genannten Spielregeln. Zudem lässt sich die Hausratversicherung der HUK-Coburg um ein Zusatzmodul ergänzen, mit dem man Elektroräder gegen Diebstahl versichern kann.

HUK-Coburg-Versicherungsgruppe