Lloyd Fonds AG schreibt wieder schwarze Zahlen
07.02.2013

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Der Lloyd Fonds-Konzern ist im zweiten Quartal 2010 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Für diesen Zeitraum weist das Unternehmen ein Ergebnis aus operativer Tätigkeit (EBIT) von 9,6 Millionen Euro (Vj. -5,2 Millionen Euro) aus. Dies gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt.
(fw/ah) Für das erste Halbjahr ergibt sich demzufolge ein EBIT in Höhe von 8,9 Millionen Euro (Vj. -7,4 Millionen Euro). Das Konzernperiodenergebnis beträgt in diesem Zeitraum 4,9 Millionen Euro (Vj. -8,7 Millionen Euro). Die Konsequenz ist ein ansehnliches, positives Eigenkapital. Lloyd Fonds konnte im zweiten Quartal eine Vereinbarung mit ihren finanzierenden Banken über ein Moratorium mit anschließender Enthaftung abschließen. Erstmals wurden nach längerer Zeit auch wieder mehrere neue Fonds auf den Markt gebracht.
"Die in der Branche beispiellose Vereinbarung mit unseren finanzierenden Banken entlastet uns zukünftig von allen Risiken aus der Schiffspipeline. Diese war zu Boomzeiten aufgebaut worden, als Schiffe zu hohen Marktpreisen geordert wurden. Wir haben jetzt keine Risiken mehr, die sich aus Platzierungsverpflichtungen für diese Schiffe ergeben würden", so Torsten Teichert, Vorstandsvorsitzender der Lloyd Fonds AG. Ein genauer Blick zeigt, dass Lloyd Fonds im ersten Halbjahr über alle Assetklassen hinweg 30,5 Millionen Euro Eigenkapital platziert hat, was insbesondere auf die neuen Produkte im zweiten Quartal zurückzuführen ist. Darin enthalten sind auch 14,6 Millionen Euro, die als zusätzliche Liquidität in laufende Fonds eingezahlt wurden. 97 Prozent des Neuplatzierungsvolumens stammen aus dem Bereich Immobilien. Im Vorjahreszeitraum wurden insgesamt 25,1 Millionen Euro platziert. Mit vier neuen Produkten, die bereits auf dem Markt sind oder in den kommenden Monaten in den Vertrieb kommen, wurde die mit der Enthaftung angekündigte Produktoffensive umgesetzt.

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