Marsh versichert Schäden aus Patentverletzungen
07.02.2013

Daniel Düsentrieb, der Erfinder aus der Kinderserie hatte es immer leicht, seine Erfindungen waren so außergewöhnlich, so dass er sicher sein konnte, das niemand anders vor ihm auch schon auf eine ähnliche Idee gekommen ist. Leider ist das in der Realität nicht immer so leicht. Der Versicherungsmakler und Risikoberater Marsh ermahnt Unternehmen, bei innovativen Produkteinführungen ihre Patentrechte besser zu schützen.
(fw/ck) Um die Risiken aus eigenen Patentrechtsverletzungen für Unternehmen kalkulierbar zu machen, hat der Versicherungsmakler und Risikoberater Marsh jetzt eine neuartige Patenthaftpflichtversicherung auf den Markt gebracht. Zwei Varianten wurden gemeinsam mit einem deutschen und einem englischen Versicherer entwickelt: Die eine deckt den europäischen Patentschutzraum ab, die andere den weltweiten Markt. Versichert sind neben den Rechtsschutzkosten für patentrechtliche Auseinandersetzungen erstmals auch der zu zahlende Schadenersatz an den Kläger - aus einem verlorenen Gerichtsstreit ebenso wie aus einem außergerichtlichen Vergleich. Je nach Police sind außerdem eventuell verlorene Entwicklungskosten, Vernichtungskosten sowie Schadenersatzforderungen von Kunden aus Nichtlieferung versichert.

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