MPC Oceanic Group steigert EBT
03.09.2026

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Die MPC Oceanic Group (rechtlich noch: MPC Capital AG) hat ihren Halbjahresfinanzbericht 2026 vorgelegt. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2026 um 5,6 %, das Ergebnis vor Steuern legte mit 34,1 % überproportional zu. Getragen wurde die Entwicklung von einem robusten maritimen Servicegeschäft, einem sehr dynamischen maritimen Investmentgeschäft sowie weiterhin hohen Ergebnisbeiträge aus dem Co-Investment-Portfolio. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angehoben.
„Mit der dynamischen Entwicklung des maritimen Investmentgeschäfts im ersten Halbjahr 2026 haben wir die Grundlage für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren gelegt. Gleichzeitig profitieren wir von der industriellen Positionierung unseres maritimen Servicegeschäfts und weiterhin hohen Beiträgen unseres Co-Investment-Portfolios“, sagte Constantin Baack, CEO der MPC Oceanic Group. „Mit rund Euro 36 Mio. Netto-Cash und einer Eigenkapitalquote von rund 90 % können wir neue Chancen diszipliniert nutzen.“
Die Umsätze aus Management Services stiegen im ersten Halbjahr 2026 um 3,7 % auf Euro 18,7 Mio. (H1 2025: Euro 18,0 Mio.).Über ihre operativen Plattformen übernimmt die MPC Oceanic Group das technische und kommerzielle Management von mehr als 400 Schiffen und unterstützt Reedereien, Industrieunternehmen und andere Asset Owner bei der Bewältigung zunehmender operativer und regulatorischer Komplexität. Neue Produkte, KI-gestützte Lösungen sowie das dynamische Shipbroking- und Chartering-Geschäft stärkten die industrielle Plattform und die Basis wiederkehrender Erlöse.
Die Umsätze aus Transaction Services stiegen um 17,1 % auf Euro 3,7 Mio., getragen von einer hohen Dynamik im maritimen Investmentgeschäft. Zum Berichtsstichtag war die MPC Oceanic Group in 37 von ihr initiierte und entwickelte Neubauprojekte mit einem Gesamtprojektvolumen von rund USD 2,5 Mrd. eingebunden; weitere Projekte befinden sich in der Pipeline. Das Neubauprogramm unterstreicht die Fähigkeit der Gruppe, umfangreiche maritime Projekte von der Konzeption und Finanzierung über die Bauphase bis zur langfristigen Betriebsführung umzusetzen.
MPC Storm Maritime Opportunities erwarb nach dem ersten Closing mit Eigenkapitalzusagen von USD 35 Mio. bereits drei Schiffe aus unterschiedlichen Sektoren. Für MPC OSE Offshore wurden vier spezialisierte Offshore Survey and Service Vessels bestellt; das erste soll im September 2026 ausgeliefert werden. Im Bereich Energy Investments schloss die MPC Oceanic Group die Verkäufe von Solar-PV-Projekten in El Salvador, Kolumbien und Guatemala erfolgreich ab. Zugleich startete sie in El Salvador die Entwicklung einer neuen Solar-PV-Anlage mit 30 MWp und vereinbarte mit dem im MDAX notierten Kali-Produzenten K+S einen langfristigen Direktliefervertrag (sog. „Direct-Wire PPA“) für einen Windpark aus dem Portfolio der Gruppe.
Der Gesamtumsatz erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 um 5,6 % auf Euro 22,8 Mio. (H1 2025: Euro 21,6 Mio.). Das Equity-Ergebnis aus assoziierten Unternehmen nahm um 55,9 % auf Euro 14,3 Mio. zu und reflektiert die starke laufende Ergebnisentwicklung der strategischen Co-Investments.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich um 34,1 % auf Euro 17,1 Mio. (H1 2025: Euro 12,8 Mio.). Der Konzerngewinn stieg um 36,6 % auf Euro 15,9 Mio. (H1 2025: Euro 11,6 Mio.); das Ergebnis je Aktie belief sich auf Euro 0,39 (H1 2025: Euro 0,32).
Zum 30. Juni 2026 verfügte die MPC Oceanic Group über liquide Mittel von Euro 39,5 Mio. und eine Netto-Cash-Position von rund Euro 36 Mio. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich weiter auf 89,3 % (31. Dezember 2025: 86,8 %).

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