R+V erzielt 2025 Rekordergebnis
13.04.2026

Foto: Dr. Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG © R+V Versicherung AG
In einem weiterhin herausfordernden Umfeld stellte die R+V Versicherung im Geschäftsjahr 2025 erneut ihre Wachstumsstärke unter Beweis. „Trotz geopolitischer Spannungen, globaler Krisen und volatiler Märkte, die auch die deutsche Wirtschaft belasten, haben wir starke Ergebnisse erzielt. Wir sind in allen Sparten gewachsen und verzeichnen ein Konzernergebnis in Rekordhöhe“, fasste Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der genossenschaftlichen R+V Versicherung, bei der Bilanzpressekonferenz in Wiesbaden zusammen.
„Wir sind deutlich und profitabel gewachsen und haben unsere Risikotragfähigkeit noch einmal spürbar gestärkt. Unsere Unternehmensstrategie NextLevel wirkt und liefert erste Ergebnisse.“ Dank der großartigen Leistung aller R+V-Mitarbeitenden und der hervorragenden Zusammenarbeit mit ihren Vertriebspartnern, allen voran den Genossenschaftsbanken, könne die R+V auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückblicken.
IFRS-Ergebnis steigt 2025 auf 2,2 Milliarden Euro
Die R+V schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernergebnis vor Steuern (IFRS) in Höhe von 2,2 Milliarden Euro ab. Damit übertraf sie das gute Vorjahresergebnis von 1,3 Milliarden Euro deutlich um mehr als 70 Prozent. Vor allem schlug sich darin ein gegenüber dem Vorjahr stark angestiegenes versicherungstechnisches Ergebnis von 2,6 Milliarden Euro (2024: 1,4 Milliarden Euro) nieder. „Ein ungewöhnlich niedriges Schadenaufkommen sowie eine erfolgreiche Profitabilisierung einzelner Geschäftsfelder waren hierfür ursächlich“, erläuterte Dragica Mischler, Vorständin für Finanzen und Risikomanagement und Chief Financial Officer/Chief Risk Officer (CFO/CRO) der R+V. Die Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete 2025 Schadenleistungen in Höhe von insgesamt 5,2 Milliarden Euro, 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr (5,5 Milliarden Euro). Dabei lagen insbesondere die Elementarschadenaufwendungen entgegen dem Trend zunehmender Extremwetterereignisse deutlich unter dem Vorjahreswert. Sie beliefen sich auf 150 Millionen Euro nach 442 Millionen Euro im Vorjahr.
Neben dem guten versicherungstechnischen Ergebnis erzielte die R+V ein Kapitalanlageergebnis ohne fondsgebundene Lebensversicherung in Höhe von 2,2 Milliarden Euro (2024: 2,7 Milliarden Euro). Die positive Entwicklung der Aktienmärkte wurde in Teilen überschattet durch die Abwertung des US-Dollars.
Die R+V Versicherung AG als die Muttergesellschaft des R+V Konzerns und Trägerin des Rückversicherungsgeschäfts erzielte ein Vorsteuerergebnis (HGB) in Höhe von 195 Millionen Euro (2024: 115 Millionen Euro). Eine weitere Zuführung in die Schwankungsrückstellungen trug im vergangenen Jahr zur Stärkung der Substanz bei. Über alle HGB-Gesellschaften wurden Schwankungsrückstellungen mit 556 Millionen Euro dotiert. Dies wirkte sich auch auf die Risikotragfähigkeit positiv aus, so dass die Solvabilitätsquote im Konzern von 168 auf 204 Prozent anstieg. Seit Jahren gehört die R+V zu den finanzstärksten deutschen Versicherungsunternehmen.

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