Riester-Test: Versicherer könnten noch besser abschneiden
07.02.2013
Der aktuelle Riester-Test der Stiftung Warentest zeigt, dass viele Versicherer ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Immerhin gab es für knapp ein Drittel die Note "Gut" und für rund 57 Prozent der Versicherer immerhin noch das "befriedigend". Zwei Angebote (LVM, Generali) bekamen nur ein „ausreichend“.
(fw/ah) Die Tester beanstanden, dass von 23 Anbietern nur Allianz, Debeka, Ergo, Versicherungskammer Bayern und Volkswohl Bund den "Renditeeffekt" darstellen. Die Kennzahl gibt an, wie die Rendite des Vertrages durch die laufenden Kosten reduziert wird.
Auch die Modellrechnungen werden von den Analytikern bemängelt. Positiv wurde berichtet, dass der Kunde in der Modellrechnung schon bei Vertragsbeginn sehen kann, mit welcher Rente er inklusive der staatlichen Zuschüsse später fest rechnen kann. Vier Anbieter Generali LVM, PBV und R + V büßten auch hier Punkte ein.
Kein gutes Zeichen ist zudem, dass viele Versicherer sich der Auskunft verweigerten. Dies war immerhin bei 29 Anbietern der Fall. Insgesamt 22 schneiden mit der Bestnote "hervorragend" ab. Immerhin gibt es lernfähige Anbieter, wie die Hanse Merkur. So urteilt die Stiftung Warentest: "Am besten zu durchschauen war das Angebot der Hanse Merkur." Das Unternehmen habe seit dem letzten Test "kräftig nachgebessert" und sei nun von "ausreichend" auf "sehr gut" aufgestiegen.
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