Studie: Autohändler bieten bevorzugt Policen der Autobanken an

07.02.2013

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Versicherer, die einer Automobilherstellermarke angegliedert sind, können Deutschlands Autohändler besser zufriedenstellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie "Finanzvertrieb im Automobilhandel 2010" des Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics.

(fw/ah) Fast die Hälfte der befragten Autohändler ist der Studie zufolge von den Leistungen der so genannten Captives angetan. Unzufrieden äußern sich bei Captive und Non-Captive-Gesellschaften etwa zehn Prozent.

Die Studie sieht die Unterschiede in der Zufriedenheit durch Unterschiede in der Qualität der freien Anbieter begründet. "Hier wird deutlich, dass für manche Versicherungsgesellschaften der Automobilhandel immer noch ein reines Mitnahmegeschäft ist, jedoch nicht zu einer strategischen Vertriebspartnerschaft ausgebaut wird", sagte Studienleiterin Jennifer Crynen.

Auch in einer Vielzahl einzeln abgefragter Leistungen überzeugen die Captives stärker als die Non-Captive-Anbieter: Attraktive Vertragsbedingungen für Endkunden bieten demnach aus den Reihen der Captives beispielsweise die Ford Bank, die Banque PSA Finance und HDI/HDI Gerling (Partner der Mercedes-Benz Bank). Unter den Non-Captives schneiden ERGO, AXA und Nürnberger/Garanta am besten ab.

Zur Studie:

YouGovPsychonomics führte die Studie im vierten Jahr in Folge in einer repräsentativen Befragung unter mehr als 500 Finanzproduktentscheidern von Autohäusern durch.

www.psychonomics.de