UBS: Schwellenländer-Währungen schlagen Leitwährungen

07.02.2013

Während der vergangenen zwei Jahre konnten gut diversifizierte Körbe aus Schwellenländer-Währungen mit einer Rendite von mehr als 20 Prozent vergleichbare Investments in US-Dollar, Euro, britischem Pfund und Yen deutlich schlagen. Dies könnte auch in Zukunft so sein, so die UBS in einer aktuellen Markteinschätzung.

(fw/ah) EM-Investoren bieten zwischenzeitliche USDollar-Aufwertungen die Chance für den Neueinstieg in ausgewählte asiatische Währungen wie den koreanischen Won und den Singapur-Dollar. Auch der polnische Zloty dürfte für Anleger eine interessante Währung bleiben.

"Schwellenländer haben in den vergangenen Jahren deutlich an Einfluss gewonnen. Dies dürfte durch ihre zunehmende wirtschaftliche Stärke auch in den kommenden Jahren anhalten. Damit gewinnen auch die Währungen an Bedeutung - und werten dadurch auf", erklärt Uta Fehm, Expertin für Schwellenländeranleihen bei UBS und Portfoliomanagerin des UBS Emerging Economies Fund - Global Short Term. Daran ändere auch die jüngste Phase mit einem etwas stärkeren US-Dollar nichts. Die Expertin geht davon aus, dass die US-Währung noch länger an einer strukturellen Schwäche leiden wird. Zudem hätten viele EM-Währungen in der Finanzkrise zu Unrecht abgewertet, obwohl das fundamentale Umfeld stabil gewesen sei - das schaffe nun Aufholpotenziale und lasse Risikoprämien weiter sinken.