Umfrage: Mittelständische Unternehmen stellen im Chinageschäft auf Renminbi um

07.02.2013

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Eine steigende Anzahl von Unternehmen stellt im Chinageschäft auf die chinesische Währung Renminbi (RMB) um, das hat eine repräsentative Umfrage der Deutschen Bank unter Unternehmen in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien ergeben.

(fw/ah) Aktuell fakturiert erst jedes fünfte Unternehmen in Renminbi, doch 80 Prozent der Unternehmen wollen ihre Rechnungsstellung umstellen. Durch die Umstellung erzielen Unternehmen bei Verhandlungen mit chinesischen Geschäftspartnern Preisvorteile von durchschnittlich 4,8 Prozent. "Vor allem mittelständische Unternehmen wickeln ihr Chinageschäft zunehmend in Renminbi ab", sagte Frank Scholler, der bei der Deutschen Bank zuständig ist für den Vertrieb von RMB-Dienstleistungen in Europa. Unternehmen haben dadurch zahlreiche Vorteile: Sie erweitern ihre Zuliefer- und Kundenbasis um chinesische Unternehmen, die bisher nur beschränkten Zugang zu westlicher Währung hatten und verbessern ihre Verhandlungsposition gegenüber chinesischen Kunden und Zulieferern. "Darüber hinaus sinken Transaktionskosten und Unternehmen erzielen Preisvorteile von durchschnittlich fast 5 Prozent", erläuterte Frank Scholler die Ergebnisse der Umfrage.

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