UNIQA hat Mannheimer Gruppe verkauft
07.02.2013

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Der mit Aktienkaufvertrag vom 16. April 2012 vereinbarte Verkauf der von UNIQA an der börsenotierten Mannheimer AG Holding gehaltenen Mehrheitsbeteiligung (rund 91,7%) an den Continentale Versicherungsverbund wurde am 29. Juni 2012 auch rechtlich vollzogen.
(fw/db) Für die Mitarbeiter der Mannheimer ist die Übernahme keine Überraschung mehr. Die Übernahmepläne waren bereits bekannt. Kein Unbekannter in Mannheim ist Helmut Posch, stellvertretender Vorstand der Continentale Gruppe und designierter Nachfolger von Rolf Bauer als Chef im Verbund der Continentale. Der Österreicher Posch war zuvor der Vorstandschef der Mannheimer.
Die Transaktion ist laut UNIQUA eine Maßnahme zur Umsetzung der Wachstumsstrategie. Die österreichische Unternehmensgruppe hat das Ziel, bis zum Jahr 2020 die Zahl der Kunden von 7,5 Millionen im Jahr 2010 auf 15 Millionen zu verdoppeln und das Ergebnis von 2010 bis 2015 um bis zu 400 Millionen Euro zu steigern. Um diese Ziele zu erreichen, konzentriert UNIQA sich auf das Kerngeschäft in den Kernmärkten Österreich und Central and Eastern Europe (CEE).
Der internationale Versicherungskonzern trennt sich von der Mannheimer und beabsichtigt, verstärkt in den Märkten Zentral- und Osteuropas zu investieren, um die sich dort bietenden Wachstumschancen zu nutzen. Aus diesem Grund hat UNIQA am 20. Juni 2012 auch eine Vereinbarung mit der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) über den Kauf der Minderheitsbeteiligungen der EBRD an den UNIQA Tochtergesellschaften in Kroatien, Polen und Ungarn geschlossen. Die Übernahme dieser Minderheitsbeteiligungen ist zwischenzeitig gleichfalls rechtlich vollzogen.

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