Allianz Industrieversicherer baut Afrika-Geschäft aus

07.02.2013

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Wirtschaftswachstum, Investitionen in die Infrastruktur und Reichtum an Bodenschätzen treiben auf dem afrikanischen Kontinent die Nachfrage nach Versicherung. Bei der Allianz Global Corporate & Specialty in Afrika steht mit Delphine Maidou eine neue Managerin an der Spitze des Unternehmens.

Im Rahmen ihrer internationalen Wachstumsstrategie plant Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) ihr Geschäft in Afrika deutlich auszubauen. Unter Führung von Delphine Maidou aus Burkina Faso, die seit dem 1. September 2012 für die Region verantwortlich ist, sollen die Aktivitäten von Südafrika aus auf die Sub-Sahara-Zone ausgedehnt werden. In Südafrika ist der Allianz Industrieversicherer AGCS seit 2010 mit einer eigenen Niederlassung in Johannesburg vertreten.

AGCS will in den kommenden Jahren sein Geschäft in den Schwellenländern stark ausbauen. Die afrikanischen Länder sollen dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Das Wirtschaftswachstum in der Region schätzt AGCS für 2012 und 2013 auf über 5 Prozent. Afrika ist reich an Bodenschätzen, zudem planen viele Länder den Bau von Straßen, Brücken, Häfen oder Kraftwerken.

"Wir bauen dort unser Geschäft aus, wo unsere künftigen Kunden sind", erklärt Andreas Berger, der im AGCS Vorstand für die Regionen & Märkte verantwortlich ist. "Die afrikanischen Länder in der Sub-Sahara-Zone wachsen stark und wir möchten dieses Wachstum mit Versicherungslösungen unterstützen und auch selbst daran Teil haben."

Enge Kooperation mit Allianz Africa

AGCS bietet auf dem afrikanischen Markt seine gesamte Produktpalette, angefangen von Sach-, Transport-, Haftpflicht- und technischen Versicherungen über Luftfahrt und Financial Lines bis hin zu internationalen Versicherungsprogrammen. Bei der Expansion in Afrika kooperiert AGCS eng mit der Allianz Africa, die bereits in elf afrikanischen Ländern vor Ort ist, wie beispielsweise im Senegal, an der Elfenbeinküste sowie in Ghana und Kamerun.

Lokale Präsenz ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. "Versicherung ist in Afrika ein Beziehungsgeschäft", sagt Delphine Maidou. Man müsse vor Ort sein und die lokalen Besonderheiten in den einzelnen afrikanischen Ländern kennen. Maidou ist in Burkina-Faso in Westafrika aufgewachsen und hat in den USA Wirtschaftswissenschaften studiert. 1996 startete sie ihre berufliche Laufbahn bei einem amerikanischen Versicherer. 2005 wechselte sie zu AGCS Kanada in die Haftpflichtabteilung und wurde dort 2010 zum "Head of Market Management" befördert.

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