Alte Leipziger-Hallesche stärkt Rücklagen
07.02.2013
Nach ersten vorläufigen Zahlen werden die Alte Leipziger Lebensversicherung und die Hallesche Krankenversicherung das Geschäftsjahr 2012 jeweils mit einem sehr guten Ergebnis abschließen.
(fw/db) Der Alte Leipziger-Hallesche Konzern meldet Erfolgszahlen aus Oberursel und Stuttgart. Die Alte Leipziger Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit aus Oberursel habe in 2012 einen sehr hohen Überschuss dank der Erträge aus Versicherungstechnik und Kapitalanlage erzielt. Das sehr gute Jahresergebnis ermögliche eine weitere Eigenkapitalstärkung und die Erhöhung der Sicherheitsrücklagen für die Versicherten.
Die gebuchten Bruttobeiträge werden um 11 Prozent von 1,59 auf 1,77 Milliarden Euro ansteigen. Das Wachstum der Beitragseinnahmen wird hauptsächlich von der Rentenversicherung, der betrieblichen Altersversorgung und der Berufsunfähigkeitsversicherung getragen. Das Einmalbeitragsgeschäft entfällt - mit steigendem Trend - zu einem großen Teil auf die betriebliche Altersversorgung. Die Verwaltungskostenquote wird durch striktes Kostencontrolling und den Wachstumserfolg auch 2012 wiederum leicht sinken.
In dem schwierigen Kapitalmarktumfeld wird dennoch die Nettoverzinsung für die Versicherten ansteigen. Durch die stabilen Kapitalanlageergebnisse ist es insbesondere möglich, die gesetzlich vorgeschriebene Zinszusatzreserve zu bilden und die Kunden an den Bewertungsreserven zu beteiligen. Der erwartete Rohüberschuss stieg von 392 auf über 470 Millionen Euro und ermöglicht eine Stärkung der Rücklagen für die Kunden. Das Eigenkapital kann erhöht werden und damit die Risikotragfähigkeit gesteigert werden.
Die Hallesche Krankenversicherung Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit aus Stuttgart meldet, dass 2012 die Zahl der Vollversicherten netto um über 6.500 Versicherte von 236.337 auf 242.900 Personen angewachsen ist. Die gebuchten Bruttobeiträge sind in 2012 um 3,8 Prozent von 1.057 auf 1.097 Millionen Euro gestiegen. Durch das angebotene Leistungsmanagement werden die Leistungsausgaben nur moderat ansteigen. Das hat auch die versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote beeinflusst, die von 11 auf 12,5 Prozent gesteigert wurde. Das konsequente Kostenmanagement wird zu einer deutlichen Senkung der Verwaltungskostenquote führen.
Beim Rohüberschuss wird ein Anstieg von 142 auf über 150 Millionen Euro erwartet. Hiermit können die Mittel zur Beitragslimitierung und Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit gestärkt werden.
Die erfolgreiche Eigenkapitalzuführung der Vorjahre könne fortgesetzt werden.
Alte Leipziger Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit
Hallesche Krankenversicherung Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit

Erfolgsfaktoren der Versicherungen








