BFW kritisiert Kürzungen beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm

07.02.2013

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Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen aus Berlin hat in einer Pressemitteilung vor massiven Kürzungen der Bundesregierung im CO2-Gebäudeprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewarnt.

(fw/kb) "Die politischen Ziele der Bundesregierung, den Klimaschutz voranzubringen und das Wirtschaftswachstum zu stimulieren werden damit konterkariert", warnte BFW-Präsident Walter Rasch angesichts der Ankündigung von Bundesbauminister Peter Ramsauer, die Gelder der KfW-Programme Energetisch Bauen und Energetisch Sanieren zu halbieren.

"Bereits 2010 wurden die Gelder um 700 Millionen gegenüber dem Vorjahr gekürzt. Es kann nicht sein, dass die Anforderungen und Investitionskosten kontinuierlich steigen, während die Fördermittel nahezu zum Erliegen kommen. Bereits jetzt ist abzusehen, dass die Gelder wie bereits 2009 zur zweiten Jahreshälfte ausgeschöpft sein werden", erklärte Rasch.

Der BFW forderte den Haushaltsausschuss auf, bei seinen nächsten Sitzungen die Kürzungen in den KfW-Programmen noch einmal zu überdenken.

Dem BFW gehören nach eigenen Angaben rund 1.600 Mitglieder und verbundene Unternehmen an, die einen Wohnungsbestand von rund 3,2 Millionen Wohnungen sowie Gewerberäume von insgesamt 10,4 Millionen Quadratmetern Nutzfläche verwalten.

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