Die beste Gesundheitsreform: Der Chef zahlt!

07.02.2013

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Wenn das keine Sensation in der Privaten Krankenversicherung ist, was dann? Die Gesundheitsprüfung entfällt, alle Vorerkrankungen und laufenden Behandlungen sind eingeschlossen. Wie geht das? Zusatzversicherungen über den Betrieb erhalten und schon funktioniert es für alle.

(fw/db) Viele Arbeitgeber fördern die Gesundheit ihrer Mitarbeiter und stellen ihnen darüber hinaus auch günstige Zusatzversicherungen zur Verfügung. Die Versicherung bietet dann Extraleistungen etwa bei Zahnersatz oder im Krankenhaus.

Was die DKV Deutsche Krankenversicherung AG meldet ist neu: Der Arbeitgeber kann die Leistung für die gesamte Belegschaft komplett selbst finanzieren. Die Arbeitnehmer sind dann bereits versichert, sobald sie dem Unternehmen angehören, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Vorerkrankungen.

"Die betriebliche Krankenversicherung hilft dem Arbeitgeber, die besten Mitarbeiter ins Unternehmen zu holen und die Gesundheit der gesamten Belegschaft zu fördern", erklärt Hans Josef Pick, Vorstand der DKV.

4.900 Millionen Euro Beitragseinnahmen und innovative Ideen

Die DKV ist seit über 80 Jahren mit innovativen Produkten am Markt. Mit 4.900 Millionen Euro Beitragseinnahmen in 2011 ist der private Krankenversicherer einer der Marktführer der Branche. Der Spezialist für Gesundheit aus Hamburg bietet dem Vertrieb jetzt für privat und gesetzlich Versicherte neue Ideen für einen bedarfsgerechten Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie bestmögliche Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung.

Das Unternehmen ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO Versicherungsgruppe AG und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger

Die DKV hat für den Verkauf an Firmenkunden aktuell spezielle Tariflösungen entwickelt, mit denen die Unternehmen ihre Mitarbeiter ab Abschluss gesundheitlich absichern können.

Die Versicherung greife für jeden versicherten Mitarbeiter sofort: Die Gesundheitsprüfung entfällt, alle Vorerkrankungen und laufenden Behandlungen sind eingeschlossen, meldet die DKV.

Scheidet ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen aus, kann er die Versicherung selbst weiterführen.

Zahnersatz statt Gehaltserhöhung

Eine betriebliche Krankenversicherung kann unter diesen neuen Voraussetzungen mehr wert sein als eine Gehaltserhöhung in entsprechender Höhe. Denn der Arbeitgeber übernimmt die gesamten Kosten der Versicherung und kann diesen Aufwand beim Finanzamt steuerlich geltend machen.

Der Arbeitnehmer muss die Beiträge als sachwerten Vorteil nur dann versteuern, wenn sie gemeinsam mit anderen Leistungen des Arbeitgebers die Grenze von 44 Euro im Monat überschreiten.

"Wir sehen die betriebliche Krankenversicherung als einen Zukunftsmarkt", erklärt Pick. Wegen des demografischen Wandels stünden immer mehr mittelständische Unternehmen in einem starken Wettbewerb um die besten Fachkräfte. "Und um gute Mitarbeiter an die Firma zu binden, zählt eben nicht nur der Gehaltszettel, sondern auch die Extras, also betriebliches Gesundheitsmanagement und die zusätzliche Absicherung im Krankheitsfall."

Die DKV hilft den Firmen bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. Auf Wunsch kommen die Experten der DKV ins Unternehmen und bieten etwa einen Zahngesundheitstag, ein Rückentest oder andere Gesundheitsberatungen an.

Die neuen Absicherungskonzepte bietet die DKV für Unternehmen ab 25 Mitarbeitern an. Zur Auswahl stehen für den Anfang die Absicherung der Kosten für Zahnersatz und Extra-Leistungen im Krankenhaus. Weitere Angebote, etwa für Arzneimittel oder Sehhilfen, sollen zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt kommen, kündigt die DKV an.

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DKV Deutsche Krankenversicherung AG

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