Finanzdienstleister investieren in Social Media

07.02.2013

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Die Banken in Deutschland werden bis 2013 ihr Engagement in Social Media deutlich verstärken. 40 Prozent der Institute plant konkret in soziale Netzwerk-Präsenzen zu investieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Branchenkompass 2010 Kreditinstitute" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

(fw/ah) Vor allem der Auftritt in beruflichen Web-2.0-Netzen soll intensiviert werden. Knapp jede dritte Bank will bei Anbietern wie Xing oder LinkedIn Geld ausgeben. Der Einstieg ins Mitmach-Internet ist dabei Teil einer breit angelegten Vertriebsaktion. Denn das Budget für das Kunden- und Vertriebsmanagement macht in den kommenden drei Jahren den größten Anteil der Gesamtausgaben der Banken aus.

Neben den beruflichen Netzwerken zählen auch private soziale Plattformen wie Facebook oder StudiVZ zu den Zielen des Bankvertriebs. Knapp jedes vierte Institut will hier in einen Auftritt investieren. Darüber hinaus plant rund jedes fünfte Institut die Einrichtung eigener Communities, wie Bewertungsportale, Diskussionsgruppen, Wikis oder Blogs. Ziel ist hier beispielsweise, mit Ratschlägen für das private Finanzmanagement sichtbar zu werden. Die Nutzung von Twitter taucht in den Vertriebsplanungen von 16 Prozent der Finanzdienstleister auf. "Die befragten Entscheider betrachten die Communities im Web 2.0 vor allem als Chance, Vertrieb und Kundenservice zu stärken, Neukunden durch Weiterempfehlungen zu gewinnen und auf dem Arbeitsmarkt Fach- und Führungskräfte zu finden", sagt Stefan Lamprecht, Bankenexperte von Steria Mummert Consulting.

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