Große Differenz zwischen Angebot und Preisvorstellungen
07.02.2013

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Die Angebote auf dem deutschen Immobilienmarkt stimmen vielerorts nicht mit den Preisvorstellungen der Immobiliensuchenden überein. Dies ist das Ergebnis einer Vergleichsanalyse für elf deutsche Großstädte, die vom Immobilienportal Immowelt.de durchgeführt wurde.
(fw/kb) In allen analysierten Städten werden mehr günstige Häuser zum Kauf gesucht als angeboten. Das Preisniveau, ab dem die Immobiliensuchenden auf eine breitere Auswahl treffen, variiert im Vergleich der Städte jedoch stark. In Berlin, Dresden, Essen, Hannover und Leipzig eröffnet sich den Immobiliensuchenden bereits bei Anfragen nach Objekten ab 150.000 Euro eine Angebotsvielfalt, in Hamburg, Köln und Nürnberg bei Objekten ab 225.000 Euro. In Frankfurt und Stuttgart müssen mindestens 300.000 Euro investiert werden. Spitzenreiter ist München. Dort beginnt das Immobilenangebot für Häuser weitgehend erst bei über 400.000 Euro.
Auf der Suche nach einer Wohnung zum Kauf bestehen in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart große Chancen, ein Objekt zu finden, das den jeweiligen Preisvorstellungen entspricht. In Dresden, Essen, Leipzig und Hannover hingegen werden mehr teure Immobilien gesucht, als der Markt bietet.
Bei Mietwohnungen harmonieren Angebot und Nachfrage in den meisten Städten recht gut - und das selbst in den teuren Städten wie München und Stuttgart. In den ebenfalls wirtschaftlich starken Städten Frankfurt am Main und Hamburg wiederum besteht ab dem oberen Preissegment ein Angebotsüberschuss.
Die Immowelt AG aus Nürnberg ist ein Anbieter von Software- und Internetlösungen für die Immobilienwirtschaft und betreibt das Internetportal Immowelt.de.
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