ISM-Index für das Dienstleistungsgewerbe (USA) leicht rückläufig
07.02.2013

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Indikatoren gibt es eine Menge. Manche zeichnen sich durch eine besonders hohe Relevanz aus. Der gestern veröffentlichte Index des Institute for Supply Management (ISM) für das nicht-verarbeitende Gewerbe in den USA ist im Juni leicht gesunken.
(fw/ah) Der Newsticker der Credit Suisse geht unter anderem auf den Index des Institute for Supply Management (ISM) ein. Dieser ist von 55.4 Punkten im Mai auf 53.8 im Juni leicht gefallen. Ein Wert über 50 signalisiert Expansion und wirtschaftliche Belebung. Etwas trüblich stimmt die Tatsache, dass die Marktbeobachter einen nicht ganz so deutlichen Rückgang erwartet hatten. Zudem sank die Komponente für die Auftragseingänge von 57.1 im Mai auf 54.4 im zurückliegenden Monat. Die veröffentlichten ISM-Zahlen verstärken den Eindruck, der bereits in der vergangenen Woche durch die relativ schwachen US-Verbrauchervertrauen und Arbeitsmarktdaten entstanden war. Folglich ist davon auszugehen, dass die Federal Reserve die Zinsen noch bis weit in das nächste Jahr auf einem niedrigen Niveau halten dürfte.
In einem weiteren Beitrag wird auf die unveränderten Leitzinsen in Australien eingegangen. Die Reserve Bank of Australia (RBA) beließ den Leitzins bei ihrer jüngsten geldpolitischen Sitzung unverändert bei 4.5 Prozent. Marktteilnehmer hatten dieses erwartet. RBA-Gouverneur Glenn Stevens bemerkte, dass die hohen Rohstoffpreise das Wachstum in Australien unterstützen werde.

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