Junge Berufstätige und Berufsunfähigkeit
30.04.2026

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Junge Berufstätige haben die Absicherung gegen Einkommensausfälle im Blick – sind jedoch vielfach nicht ausreichend versichert. Das zeigt eine repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag von Canada Life unter 1.000 Erwerbstätigen im Alter von 20 bis 30 Jahren. Zwar verfügt bereits mehr als ein Drittel über eine Berufsunfähigkeitsversicherung, doch ein Großteil hat keinen Versicherungsschutz. Professionellen Beraterinnen und Beratern kommt eine Schlüsselrolle zu – sofern sie hohe Fachkompetenz, gute Erreichbarkeit und Transparenz bieten.
Fast alle jungen Berufstätigen halten es für wichtig, für längere Einkommensverluste – etwa infolge einer Krankheit – privat vorzusorgen: Insgesamt 91,5 % sprechen sich dafür aus. Die Absicherungsrealität sieht jedoch deutlich anders aus.
Bei der Absicherung gegen einen längeren Einkommensverlust bauen viele der 20–30-jährigen Berufstätigen auf eigene Ersparnisse (49,4 %) und die Unterstützung der Familie (40,7 %). Deutlich weniger (36,8 %) haben eine eigenständige Absicherung gegen Berufsunfähigkeit. Nur noch 27,9 % verlassen sich auf die staatliche Absicherung. Bei der Frage waren Mehrfachantworten möglich.

Wenn es um den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung geht, vertrauen die jungen Berufstätigen vor allem auf Expertenrat: Mehr als die Hälfte (50,9 %) nennt professionelle Beratung als wichtigste Informationsquelle – deutlich mehr als bei allen anderen Optionen. Auch Eltern und Verwandte (37,1 %) sowie Vergleichsportale (33,7 %) spielen eine wichtige Rolle, während Freunde (26,4 %) und soziale Medien (19,2 %) für deutlich weniger Befragte relevant sind. Kolleginnen und Kollegen (15,0 %) oder Medienartikel (13,1 %) werden noch seltener genannt. Auch hier waren Mehrfachnennungen möglich.

Wie aber sollte eine professionelle Beratung aussehen? Für die jungen Erwerbstätigen müssen Beraterinnen und Berater vor allem hohe Fachkompetenz mitbringen (53,1 %). Auch gute Erreichbarkeit (49 %) spielt eine zentrale Rolle, während Kostentransparenz 41,3 % der Befragten wichtig ist. Zudem wünschen sich 38,9 % die schnelle Bearbeitung von Anfragen.
„Die Realität zeigt: Eigene Ersparnisse oder das Vermögen der Familie können im Fall des Falles leider schnell aufgebraucht sein. Fast zwei Drittel der jungen Menschen im Job stehen dann ohne effektiven Schutz ihrer Arbeitskraft da. Doch die jungen Berufstätigen haben die richtigen Lösungsansätze bereits auf dem Schirm: Profi-Beratung und Fachkompetenz! Versierte Versicherungsmakler bringen die Absicherung strukturiert unter Dach und Fach. Und je früher man sich kümmert, desto einfacher und günstiger wird‘s,“ fasst Chief Distribution Officer Dr. Frederick Krummet die Umfrage-Ergebnisse zusammen. (mho)

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