Lebensleistungsrente vor dem Ende?

07.02.2013

Gegen die von der Regierung geplante Lebensleistungsrente formiert sich Widerstand aus dem eigenen Lager. Wenige Wochen nach dem Beschluss der Koalition rückt die CSU davon ab.

(fw/db) Die neue sogenannte "Lebensleistungsrente" bleibt umstritten. Die Regierungspartei CSU stellt aber klar, dass sie nicht gegen eine Besserstellung von Geringverdienern in der Rente sei, sondern gegen die Pläne zu deren Finanzierung.

"Was wir nicht wollen, ist die Vermischung von Versicherungssystem und Fürsorgesystem. Denn dies wirft viele unlösbare Fragen auf und schafft neue Ungerechtigkeiten", erläutert Gerda Hasselfeldt, Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag.

Kritiker der "Lebensleistungsrente" haben bisher vor allem davor gewarnt, dass wenn es sich um eine Erhöhung der Rente handele, habe der Betroffene am Ende weniger ausgezahlte Rentenleistung, weil er in der Folge Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen müsse.

Wie berichtet, ist auch der Kreis der für die geplante "Lebensleistungsrente" Berechtigten gering, da die Voraussetzung 40 Beitragsjahre sind.