Nachgefragt bei Andreas Gahn, Münchener Verein
31.03.2026

Zum 1. April 2026 übernimmt Andreas Gahn beim Münchener Verein die Führung der Vertriebsdirektion in Personalunion mit seiner bisherigen Funktion als Abteilungsleiter Produktmanagement und -marketing Foto: © Münchener Verein
Der Münchener Verein stellt die Leitung seiner Vertriebsdirektion Honorar-, Banken- und Sondervertrieb neu auf: Zum 1. April 2026 übernimmt Andreas Gahn die Führung der Vertriebsdirektion in Personalunion mit seiner bisherigen Funktion als Abteilungsleiter Produktmanagement und -marketing. finanzwelt hat nachgefragt, was Andreas Gahn an seiner neuen Aufgabe reizt, welche Ziele er sich für 2026 gesetzt hat und wie er die Geschäftsentwicklung einschätzt.
Herr Gahn, was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe?
Andreas Gahn: Besonders reizt mich die Chance, meine Erfahrungen aus dem Produktmanagement direkt mit der Vertriebsführung zu verknüpfen. So kann ich Kunden- und Partnerbedürfnisse optimal in die Produktentwicklung integrieren und den Produkterfolg aktiv vorantreiben. Mein Ziel ist es, innovative Produkte zu schaffen, die den Markt überzeugen und unsere Vertriebsteams begeistern. Zudem freue ich mich auf die Rückkehr zu meinen vertriebsorientierten Wurzeln in der Versicherungsbranche.
Welche Schwerpunkte und Ziele haben Sie sich für 2026 gesetzt?
Gahn: Mein oberster Schwerpunkt für 2026 ist das persönliche Kennenlernen und der aktive Dialog mit unseren Vertriebspartnern, um Herausforderungen und Potenziale zu verstehen. Starke Beziehungen sind die Basis für nachhaltigen Erfolg. Darauf aufbauend möchte ich durch engere Zusammenarbeit, Best-Practice-Austausch und gemeinsame Marktbearbeitungsstrategien unsere Partnerschaften gezielt stärken. Ziel ist es, Effizienz und Effektivität zu maximieren, unser Geschäftsvolumen spürbar zu steigern und den Münchener Verein als bevorzugten, verlässlichen Vertriebspartner zu festigen.
Wie schätzen Sie die Geschäftsentwicklung in diesem Jahr ein?
Gahn: Ich sehe die Geschäftsentwicklung dieses Jahres sehr optimistisch. Ein Schlüsselfaktor ist unsere im Februar überarbeitete fondsgebundene Rentenversicherung, die mit ihren flexiblen Auszahlungsmöglichkeiten echten Mehrwert und einen klaren Wettbewerbsvorteil für den Münchener Verein schafft. In Kombination mit verstärkten Vertriebsanstrengungen und vertieften Partnerbeziehungen erwarte ich eine deutliche Umsatzsteigerung. Dies festigt unsere Position als Innovationstreiber – ein realistisches Ziel dank unserer strategischen Produktentwicklung und fokussierten Vertriebsstrategie. (mho)

Martin Justen wird Chief Investment Officer









