Neues Wohngebäude-Scoring

11.09.2026

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ASCORE Analyse hat den neuen Jahrgang 2026 des Wohngebäude-Scorings veröffentlicht. Untersucht wurden 118 Tarife von 42 Gesellschaften. 25 Tarife erreichen die höchste Bewertung mit sechs Kompassen. Im Vorjahr waren es 17 Tarife.

Die aktuelle Analyse berücksichtigt erstmals mehrere Leistungsmerkmale, die für Hauseigentümer angesichts technischer Entwicklungen und veränderter Lebenssituationen an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen unter anderem fest verbaute Smart-Home- und haustechnische Anlagen, Mietkosten für Heizgeräte bei einem Heizungsausfall sowie die Kosten für die Beseitigung von Spechtschlägen.

Die Ergebnisse zeigen eine Verschiebung hin zu den höheren Bewertungsstufen. Neben den 25 Tarifen mit sechs Kompassen erreichen 43 Tarife fünf Kompasse. Im Vorjahr waren es 38 Tarife. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Tarife mit zwei oder drei Kompassen von insgesamt 29 auf 21. Die Zahl der untersuchten Tarife stieg im Vergleich zum Vorjahr von 117 auf 118.

Im Mittelpunkt des aktuellen Scorings stehen unter anderem Rabattsysteme bei Schadenfreiheit, die Übernahme von Mietkosten für Heizgeräte bei einem Heizungsausfall sowie Schäden an fest verbauten Smart-Home- und haustechnischen Anlagen. Auch die Kosten für die Beseitigung von Spechtschlägen wurden berücksichtigt.

„Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Markt bei vielen Tarifen in Richtung höherer Leistungsniveaus entwickelt. Gleichzeitig lohnt sich weiterhin ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen, insbesondere bei neuen technischen Risiken und zusätzlichen Leistungen“, sagt Christina Frese, Versicherungsanalystin Komposit bei ASCORE Analyse. „So versichern nur 28 der 118 untersuchten Tarife Schäden durch Spechtschläge. Dieses Beispiel macht deutlich, wie stark sich der Leistungsumfang einzelner Tarife unterscheiden kann.“ (mho)