Österreicher bauen Marktanteile in CEE aus
07.02.2013
Die Vienna Insurance Group konnte den Marktanteil in Österreich auf 20 Prozent erhöhen. Mit einer konzernweiten Prämieneinnahme von über 7,4 Milliarden Euro ist die Versicherungsgruppe auch außerhalb ihrer Kernmärkte erfolgreich unterwegs.
(fw/db) Die Vienna Insurance Group AG (VIG) meldet für die ersten drei Quartale 2012 eine Steigerung der Konzernprämien, im Vergleich zum Vorjahr, um 9,2 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro. Im Marktsegment [Mittel- und Osteuropa](http://de.wikipedia.org/wiki/MOEL "Link zu Wikipedia "MOEL" und "CEE"") (CEE) wurde ein Prämienzuwachs von 14,1 Prozent erzielt.
Erstmals wurden auch im polnischen Markt mehr als eine Milliarde Euro Prämieneinnahmen erzielt. Getragen von einem markanten Gewinnanstieg in den CEE-Märkten von 18,6 Prozent, stieg der Konzerngewinn (vor Steuern) um sieben Prozent auf 443,2 Millionen Euro. Die [Schaden-Kosten-Quote](http://de.wikipedia.org/wiki/Schaden-Kosten-Quote "Link zu Wikipedia "Schaden-Kosten-Quote"") ( Combined Ratio) lag trotz hoher Unwetterschäden bei 96,9 Prozent
Die ViG baut ihre Marktführerschaft auf den Zukunftsmärkten der CEE-Region beständig aus. Fundierend auf der Spitzenposition in Österreich hat der Konzern seine Marktanteile in den Kernmärkten um weitere 1,5 Prozentpunkte auf 19,4 Prozent gesteigert und den Abstand zu den Mitbewerbern sichtbar erhöht.
"Abgesehen von den etablierten Märkten in unserer Nachbarschaft sehen wir nunmehr auch vor allem die Region vom Baltischen bis zum Schwarzen Meer als Wachstumstreiber. In dieser Region leben rund 120 Millionen Menschen und haben einen nach wie vor enormen Aufholbedarf an modernen Versicherungslösungen", sagt Peter Hagen, Vorstandsvorsitzender und CEO der Vienna Insurance Group. "In diesem Zusammenhang ist es besonders erfreulich, dass unsere polnischen Konzerngesellschaften bereits mehr als 1 Milliarde Euro zu den Konzernprämien beitragen."
"Mit dem Ergebnis für die ersten drei Quartale präsentieren wir einen weiteren Rekordgewinn", kommentiert Peter Hagen die sehr positive Entwicklung. "Wir haben dabei schon in den ersten neun Monaten das Jahresergebnis des letzten Vorkrisenjahres 2007 übertreffen können."
Die Kapitalanlagen des Konzerns einschließlich der liquiden Mittel zum 30. September 2012 betrugen 29,9 Milliarden Euro. Das Finanzergebnis stieg um 12,7 Prozent auf insgesamt 899,9 Millionen Euro.
Im deutschen Markt ist die VIG mit dem Maklerversicher Interrisk Versicherung AG und der Interrisk Lebensversicherung AG präsent.

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Nachgefragt bei Martin Justen, Zurich Gruppe Deutschland








