OVB auf Wachstumskurs
03.11.2026

Mario Freis, CEO der OVB Holding AG. Foto: OVB
Der Finanzvermittlungskonzern OVB Holding AG konnte in den ersten neun Monaten 2026 die Erträge aus Vermittlungen um 11,8 Prozent auf 361,4 Mio. Euro steigern. Das operative Ergebnis (EBIT) legte sogar um 83,3 Prozent auf 11,4 Mio. Euro zu. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Mittel- und Osteuropa.
Das Konzernergebnis nach Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter erhöhte sich von 5,6 auf 10,4 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg von 0,39 auf 0,73 Euro. Auch die Zahl der Finanzvermittler und Kunden nahm weiter zu: Zum 30. September 2026 waren europaweit 6.781 hauptberufliche Finanzvermittler für OVB tätig, 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der betreuten Kunden wuchs um 4,0 Prozent auf 5,04 Millionen.
Den größten Wachstumsbeitrag lieferte das Segment Mittel- und Osteuropa. Dort stiegen die Vermittlungserträge um 17,6 Prozent auf 226,6 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich um 23,5 Prozent auf 23,7 Mio. Euro. In Deutschland legten die Vermittlungserträge um 3,7 Prozent auf 45,3 Mio. Euro zu. Das operative Ergebnis ging allerdings von 2,3 auf 1,5 Mio. Euro zurück. In Süd- und Westeuropa erhöhten sich die Erträge um 2,9 Prozent auf 89,5 Mio. Euro. Das EBIT blieb mit minus 4,8 Mio. Euro negativ, nach minus 4,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Nach Unternehmensangaben belastet weiterhin ein Sondereffekt das Ergebnis.
„Die Entwicklung der ersten neun Monate zeigt die Stärke unserer europäischen Aufstellung. Wir konnten die wesentlichen Vertriebskennzahlen deutlich steigern und in allen drei operativen Segmenten Umsatzwachstum verzeichnen“, erklärt OVB-Chef Mario Freis. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt der Konzern seine im August angehobene Prognose. Demnach erwartet OVB Vermittlungserträge zwischen 450 und 490 Mio. Euro sowie ein operatives Ergebnis von 10 bis 15 Mio. Euro. (mho)

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