Studie: Luxuslabels bleiben im Trend
07.02.2013

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Die Turbulenzen in der Eurozone und die Befürchtungen eines Konjunktureinbruchs beein-trächtigen die Nachfrage nach Luxusgütern nicht. Auch im Jahr 2012 werden sich die Umsätze weltweit positiv entwickeln und mit einem Zuwachs von sieben Prozent die Schwelle von 200 Milliarden Euro überschreiten. Das ist das Ergebnis der weltweiten Studie, die die internationale Managementberatung Bain & Company zusammen mit dem italienischen Luxusgü-terverband Fondazione Altagamma jährlich durchführt.
(fw/ah) Das Frühjahrs-Stimmungsbarometer "Luxury Goods Worldwide Market Observatory" prognostiziert bis Mitte des Jahrzehnts für Luxusmarken jährliche Umsatzsteigerungen zwischen sieben und neun Prozent. Die wichtigsten Markttrends, die seit der Rezession 2008/2009 zu der kräftigen Erholung des Luxusgütersegments beigetragen haben, setzen sich auch in diesem Jahr fort: Zunehmende Online-Verkäufe, rasantes Wachstum in China und die Verlagerung des Verkaufs über große Warenhäuser hin zu markeneigenen Geschäften bleiben die wichtigsten Faktoren. Zudem identifiziert die Bain-Studie neue, beachtenswerte Aspekte im Kunden- und Produktmix, die die Luxusbranche bald bestimmen werden: Die wichtigste Erkenntnis ist, dass sich der Luxussektor zu einem wirklich globalen Markt entwickelt hat und sich nicht mehr nur auf wenige Regionen der Welt beschränken lässt. Mit Wachstumsraten von zwei bis vier Prozent in Europa, fünf bis sieben Prozent in Amerika und zwei Prozent in Japan werden in den etablierten Märkten 2012 voraussichtlich absolute Höchstmarken erreicht.

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