Studie stellt Zukunft der Bankfilialen in Frage
07.02.2013

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Das Filialgeschäft vieler Regionalbanken wird mit zu hohem Aufwand betrieben, es spricht die falschen Kunden an und sei nicht ökonomisch. Zu diesem Ergebnis kommt die schweizerische Beratungsgesellschaft Confidum und stellt dem Retail-Banking der Sparkassen und Volksbanken ein schlechtes Zeugnis aus.
(fw/ah) Der Service vieler Bankfilialen ist zu teuer und spricht die falschen Kunden an. So gibt das Handelsblatt die Ergebnisse der Studie wieder. "Filialen binden immer noch enorme Ressourcen und werden quersubventioniert aus den Eigenanlagen sowie Erträgen aus dem Geschäft mit vermögenden Privatkunden und Firmenkunden. Das Filialgeschäft kann aber zu einer Wachstumsstrategie kaum etwas beitragen", sagt Hans-Joachim Schettler aus der Geschäftsleitung der Beratungsgesellschaft. Die Beratungspraxis zeige, dass rund 40 Prozent der Kunden für die Bank nicht rentabel seien. Die Schweizer bieten einige Vorschläge, um die Zukunftsfähigkeit der Institute zu sichern. In erster Linie müsste die Zahl der Mitarbeiter reduziert werden.








