TEAM21 in Rom

30.10.2026

TEAM21 in Rom. Foto: © Jörg Laubrinus

Zehn Menschen aus der Versicherungsbranche, die sich teilweise kaum kannten. Neun von ihnen reisten nach Rom, acht gingen beim Halbmarathon an den Start. Was sie verband, war die Idee, gemeinsam eine sportliche Herausforderung zu meistern und dabei Gutes zu tun. Was daraus entstand, war ein Wochenende voller besonderer Begegnungen, gegenseitiger Unterstützung und echtem Teamgeist. Eine Erfahrung, die zeigt, dass die Branche weit mehr verbindet als Produkte und Vertriebsthemen. Und die 2027 ihre Fortsetzung finden soll.

Manchmal braucht es nur eine Idee, ein gemeinsames Ziel und ein wenig Mut, etwas Neues auszuprobieren. In diesem Fall kamen noch 21,1 Kilometer durch die Ewige Stadt hinzu. Als Matthias Heß von Pfefferminzia und Jörg Laubrinus von Mission Freiheit die Initiative TEAM21 ins Leben riefen, hatten sie eine besondere Vorstellung: Menschen aus der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche zusammenbringen, gemeinsam einen Halbmarathon laufen und mit dieser sportlichen Herausforderung Spenden für benachteiligte Kinder sammeln.

Dabei sollte es von Anfang an um mehr gehen als um sportliche Leistungen. Die Idee war, sich abseits des beruflichen Alltags kennenzulernen, persönliche Verbindungen aufzubauen und gemeinsam etwas zu bewegen. Zehn Menschen ließen sich auf dieses Abenteuer ein: Matthias Heß, Jörg Laubrinus, Oliver Piendl, Christian Wetzel, Fabian Ober, Lisa Lohre, Frank Köpsell, Maik Walther, Klaus Rost und Dominik Gentgen. Doch schon vor dem Start zeigte sich, dass nicht immer alles nach Plan läuft.

Zehn Teammitglieder, neun in Rom, acht am Start

Für Dominik Gentgen endete die Reise, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte. Sein Flug nach Rom wurde gestrichen, sodass er nicht mit den anderen Teammitgliedern anreisen konnte. Auch Klaus Rost musste seine sportlichen Ambitionen begraben. Eine Verletzung machte seinen geplanten Halbmarathon unmöglich. Er reiste trotzdem nach Rom, verbrachte das Wochenende mit seinen Teamkollegen und unterstützte sie am Streckenrand.

„Wenn ich schon verletzungsbedingt nicht laufen konnte, war es für mich Ehrensache, TEAM21 auf diese Weise zu unterstützen“, so Rost. Eine Einstellung, die viel über den Gedanken hinter TEAM21 aussagt. Denn manchmal zeigt sich Zusammenhalt gerade dann, wenn nicht alles so läuft wie erhofft. So waren es schließlich neun Teammitglieder, die gemeinsam ein Wochenende in Rom verbrachten, und acht, die am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, beim Halbmarathon an den Start gingen.

Wenn aus Begegnungen echte Verbindungen werden

Schon bei den ersten Begegnungen in Rom zeigte sich, dass TEAM21 mehr werden könnte als ein gemeinsamer Halbmarathon. Viele Teilnehmer kannten sich vorher kaum, manche waren sich lediglich auf Branchenveranstaltungen begegnet. Und dennoch war von Anfang an eine besondere Vertrautheit zu spüren. Das gemeinsame Wochenende bot reichlich Gelegenheit, sich auch abseits des beruflichen Alltags kennenzulernen. Bei guten Gesprächen, gemeinsamen Pasta essen und vielen kleinen Momenten zwischendurch entstand ein Miteinander, das niemand so hätte planen können.

Schnell rückten die üblichen Branchenthemen in den Hintergrund. Es ging nicht um Produkte, Vertriebsziele oder geschäftliche Interessen, sondern um persönliche Geschichten, gemeinsame Interessen und die Freude daran, etwas Besonderes miteinander zu erleben. Lisa Lohre beschreibt diese Erfahrung in ihrem persönlichen Rückblick so: „Rom hat mir einmal mehr gezeigt, dass am Ende der Mensch den Unterschied macht.“ Für sie war TEAM21 „weit mehr als nur ein gemeinsamer Halbmarathon“. Besonders wertvoll seien die Begegnungen mit Menschen gewesen, die sie sonst vermutlich nie kennengelernt hätte. „Ein paar Tage bei denen nicht Positionen, Funktionen oder geschäftliche Interessen im Vordergrund standen, sondern das was uns als Menschen verbindet.“

Auch Fabian Ober brachte dieses Gefühl nach dem Wochenende treffend auf den Punkt: „Ohne Anzug. Ohne Titel. Ohne das übliche Branchen-Bla-Bla.“ Vielleicht war genau das eine der schönsten Erkenntnisse dieses Wochenendes: Wie wenig es manchmal braucht, damit aus Menschen, die sich kaum kennen, ein echtes Team wird.