VIG wird Marktführer in Mazedonien
07.02.2013

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Der österreichische Versicherungskonzern Vienna Insurance Group baut seine Position als führender Versicherer in der Region Süd- und Osteuropa weiter aus.
fw/db) Die Vienna Insurance Group AG (VIG) meldet aktuell die Unterzeichnung des Vertrags zum Erwerb des Mehrheitsanteils an der mazedonischen QBE Makedonija. Die britische QBE Insurance Group (QBE) kommentierte die Verkaufspläne so, dass es sich bei Mazedonien um keinen Kernmarkt für die QBE handle.Durch die Übernahme setzt sich die VIG an die Spitze des Versicherungsmarktes in Mazedonien.
Der Konzern übernimmt knapp 75 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft. Durch diese Akquisition steigt die Vienna Insurance Group zum Marktführer auf und baut die Position als führender Versicherer im südosteuropäischen Raum weiter aus. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.
Die VIG ist das bestgeratete Unternehmen des Leitindex ATX der Wiener Börse. Die VIG ist eine der führenden Versicherungsgruppen in Mittel- und Osteuropa (CEE).
"Durch diesen Zukauf erhöht sich der Anteil der Vienna Insurance Group am mazedonischen Versicherungsmarkt auf rund 20 Prozent - damit werden wir deutlicher Marktführer. Die Akquisition ist ein weiterer Schritt unserer Strategie, das Engagement in der CEE-Region zu vertiefen und die Wachstumspotentiale voll auszuschöpfen", erläutert Dr. Peter Hagen, Generaldirektor der Vienna Insurance Group.
Die QBE Makedonija hat den Schwerpunkt in der Kraftfahrt- und Unfallversicherung. Mehr als 200 Mitarbeiter betreuen die Kunden in 19 Filialen. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte die Nummer 3 auf dem mazedonischen Markt Prämien in der Höhe von 12 Millionen Euro.
Die VIG ist bereits seit dem Jahr 2007 in Mazedonien aktiv. Mit der Winner und der Winner Life erzielte der Konzern im Jahr 2011 ein Prämienvolumen von 8,6 Millionen Euro.
Seit dem Jahr 2005 hat Mazedonien den Status eines Beitrittskandidaten in die Europäische Union und die Wirtschaft entwickelt sich kontinuierlich aufwärts. Der Versicherungsmarkt bietet hohe Entwicklungsperspektiven und wuchs in 2011 um 10 Prozent. Die jährlichen durchschnittlichen Ausgaben für Versicherungen liegen bei rund 50 Euro je Einwohner - bei kräftig steigendem Bedarf. Im Vergleich dazu beträgt dieser Wert in der Tschechischen Republik 550 Euro und in Österreich 2.000 Euro.
Am heimischen österreichischen Markt positioniert sich die VIG mit der Wiener Städtische Versicherung, der Donau Versicherung und der Sparkassen Versicherung.
Außerhalb des Stammmarkts Österreich ist die VIG in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Estland, Georgien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei, der Tschechischen Republik, der Türkei, der Ukraine, Ungarn und Weißrussland über Beteiligungen an lokalen Versicherer aktiv. Zudem bestehen Zweigniederlassungen der Wiener Städtische Versicherung in Italien und Slowenien sowie der Donau Versicherung in Italien.
In Deutschland gehört der Maklerversicherer InterRisk zur VIG.

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