Jugendliche kennen Finanzbegriffe nicht
07.02.2013

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„In der Schule lernt man das kleine Einmaleins, aber das ABC des Verbraucherwissens ist genauso wichtig“, stellte Verbraucherministerin Ilse Aigner anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse einer bundesweiten Forsa-Umfrage unter 500 Schülern der Jahrgangsstufe 10 fest. Frank Stocker gibt in einem Welt-Artikel weitere Ergebnisse dieser Untersuchung preis.
(fw/ah) Gemäß den Ergebnissen weiß nur die Hälfte darüber Bescheid, dass ein Girokonto den Zweck erfüllt, regelmäßige Geldaus- und -eingänge zu verbuchen. Viele Jugendliche sind demzufolge schlichtweg überfordert, wenn es um das Finanz-ABC geht. Einige Verbraucherzentralen fordern ein eigenes Pflichtfach Verbraucherbildung im Lehrplan, das Kompetenzen in den Bereichen Finanzen, Nachhaltigkeit, Medien und Weiteres umfasst. Im Zeitalter der digitalen Kommunikation wissen die meisten Befragten mit dem Medium "Internet" umzugehen - das rührt daher, dass sie mit dem "www" aufgewachsen sind. 54 Prozent der Jugendlichen zwischen 14-24 Jahren wissen nicht, was der Begriff "Inflation" bedeutet. Der Wille, sich mit wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, ist nicht stark ausgeprägt. Erst ab dem 20. Lebensjahr scheint das Interesse an solchen Fragen zuzunehmen.

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