Klima-Performance der Versicherer
25.03.2026

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Eine Analyse von ShareAction zeigt die aktuellen Richtlinien großer Versicherer zum Ausschluss fossiler Geschäfte, sowohl im Versicherungsbereich sowie mit Blick auf Investitionen. Gescreent wurden auch die Regeln großer Versicherer im deutschsprachigen Raum wie Allianz, Munich Re, Swiss Re oder Zurich.
Kurz vor Beginn der Hauptversammlungs-Saison zeigt die Übersicht, ob und wie stark die Konzerne Verantwortung für die Zukunft unseres Planeten übernehmen - gerade angesichts der Tatsache, dass ihr Geschäft direkt durch zunehmende klimabedingte Extremwetterlagen betroffen ist. Ben Murphy, Versicherungsexperte bei ShareAction, sagt: „Die Untersuchung zeigt, dass Versicherer die Möglichkeit haben, in ihrem Versicherungsgeschäft und bei ihrer Geldanlage verantwortungsvoll für das Klima zu handeln. Es ist an der Zeit, dass sie dieser Verantwortung gerecht werden. Hier hat die Branche noch einen langen Weg vor sich.“
Mit Blick auf deutsche Versicherer ergänzt Regine Richter, Versicherungsexpertin bei urgewald: „Während deutsche Versicherer ihre Geschäfte im Bereich Kohle inzwischen deutlich reduziert haben, treten sie bei Öl und Gas auf der Stelle. Die Öl- und Gasausschlüsse von Unternehmen wie ASR Nederland, der italienischen Generali oder der spanischen Mapfre gehen weiter als die der Allianz, die sich gerne als besonders nachhaltig darstellt. Das gilt für ihre Ausschlüsse in den Bereichen arktisches Öl und Gas oder auch Fracking. Es wird Zeit, dass die Allianz ihre fossilen Ausschlussregeln nachschärft und international aufholt.“ (mho)

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