Offene Immobilienfonds: Steigerung der Verkaufsaktivitäten
07.02.2013

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Die Offenen Immobilienfonds (OIFs) haben im vergangenen Zwölf-Monats-Zeitraum 70 Objekte erworben und 105 Liegenschaften veräußert, berichtet der BVI BundesverbandInvestment und Asset Management in einer Auswertung zum Stichtag 30. Juni 2010.
(fw/ah) Bei den Investitionen standen Objekte im Ausland im Mittelpunkt: Hier wurden im Zeitraum vom 1. Juli 2009 bis 30. Juni 2010 43 Immobilien neu in die Bestände aufgenommen, im Inland waren es 27. Demgegenüber wurden im Inland 65 Objekte verkauft, im Ausland 40. Die Transaktionsvolumina betrugen 4,6 Mrd. Euro bei den Käufen (Ausland: 3,1 Mrd. Euro; Inland: 1,5 Mrd. Euro) und 3,2 Mrd. Euro bei den Verkäufen (Inland: 1,4 Mrd. Euro; Ausland: 1,8 Mrd. Euro).
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigt sich eine Steigerung der Verkaufsaktivitäten. OIF-Manager analysieren laufend Märkte und Standorte für potenzielle Käufe und Verkäufe. Insgesamt verwalten deutsche OIFs 1.639 Liegenschaften im In- und Ausland mit einem Liegenschaftsvermögen von 96,4 Mrd. Euro und einer Gesamtnutzfläche von 26,6 Mio. Quadratmetern. Bei den Nutzungsarten der Liegenschaften in OIFs liegt der Schwerpunkt mit einem Anteil von 63,3 Prozent nach wie vor bei Büroimmobilien. Handel/Gastronomie erreichten 20,3 Prozent. Hotel, Industrie und sonstige Nutzungsarten lagen zusammen bei 16,3 Prozent.
Im Schnitt halten OIFs derzeit 28,4 Prozent ihrer Immobilienbestände in Deutschland, im restlichen Europa liegen 58,5 Prozent, außerhalb Europas 13,1 Prozent. 2005 lag der Deutschland-Anteil bei 42,4 Prozent. 2001 waren es noch 61,0 Prozent. Außerhalb Deutschlands liegt heute Frankreich mit einem Anteil von 18,5 Prozent als Investitionsstandort an der Spitze, gefolgt von Großbritannien (10,2 Prozent), den Niederlanden (6,4 Prozent) und Italien (4,8 Prozent). Außerhalb Europas zählen die USA, Japan und Kanada zu den bevorzugten Standorten der OIFs.
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