VDA: Deutsche Automobilindustrie fährt schneller aus der Krise als erwartet

07.02.2013

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Nach Angaben des Branchenverband VDA ist die deutsche Automobilindustrie auf dem aufsteigenden Ast. Dies teilte der Verband in einer Presseerklärung mit.

(fw/ah) "Die deutsche Automobilindustrie fährt schneller aus der Krise als erwartet. Im Gesamtjahr 2010 wird der Export um 21 Prozent auf 4,15 Mio. Pkw steigen, die Inlandsproduktion legt um 10 Prozent auf 5,45 Mio. Autos zu", betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf dem "Automobilwoche-Kongress" in Berlin. Auch der Inlandsmarkt erholt sich, die Auftragsbücher füllen sich wieder. Im Oktober lag der inländische Auftragseingang bei den deutschen Herstellern erneut über dem Vorjahresmonat, nachdem es bereits im September ein Plus von 13 Prozent gab. "Wir können daher unsere bisherige Prognose für den Pkw-Inlandsmarkt, die wir im Korridor von 2,8 bis 2,9 Mio. Neuzulassungen positioniert hatten, nach oben korrigieren: Für das Jahr 2010 erwarten wir auf dem deutschen Pkw-Markt ein Volumen von knapp über 2,9 Mio. Einheiten. Im Schnitt der beiden Jahre 2009/2010 sind das mehr als 3,3 Mio. Neuzulassungen - ein sehr respektables Ergebnis", so Wissmann.

Der VDA-Präsident unterstrich aber, dass es "ein Fehler wäre, jetzt in Euphorie auszubrechen: Schließlich gibt es noch einige erhebliche Risiken für die Weltwirtschaft, was die Unsicherheiten an den Finanz-, Devisen- und Rohstoffmärkten betrifft."

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