DZ Bank: Privatanleger zeigen Schuldenkrise die kalte Schulter
07.02.2013

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Die Ergebnisse des aktuellen DZ BANK Anlegerindikators zeigen, dass die Privatanleger nach wie vor positiv für den Kapitalmarkt gestimmt sind. Das Thema Rohstoffe bleibt als Depotbeimischung interessant.
(fw/ah) Nahezu drei Viertel der privaten Investoren rechnen in den kommenden sechs Monaten mit weiter steigenden oder gleich bleibenden Kursen. Allerdings hat die Zahl der Optimisten seit August etwas abgenommen. Auf das Interesse an Aktien hat sich das jedoch nicht ausgewirkt.
Das befindet sich auf dem höchsten Stand seit rund drei Jahren wie die jüngsten Ergebnisse des DZ BANK Anlegerindikators zeigen. Dafür hat TNS Infratest insgesamt 1.028 Anleger in Deutschland befragt. Nach dieser repräsentativen Umfrage sind für einen beachtlichen Teil der Privatanleger inzwischen auch Investments in Rohstoffe eine Option. Immerhin jeder Fünfte ist bereits in diesem Bereich investiert. Derzeit erwarten 43 Prozent aller Privatanleger, dass der Deutsche Aktienindex im nächsten halben Jahr steigen wird. Dies sind zwar 8 Prozentpunkte weniger als bei der Umfrage im August dieses Jahres, allerdings noch immer erheblich mehr als im Frühjahr.
"Ganz offensichtlich gewichtet derzeit das Gros der Anleger die gute konjunkturelle Lage in Deutschland und die Widerstandsfähigkeit der Aktienmärkte stärker als die zweifelsohne vorhandenen Risiken durch die Eurokrise", kommentiert Peter Schirmbeck, Leiter Privatkundengeschäft der DZ BANK. "Gleichzeitig suchen sie im aktuellen Niedrigzinsumfeld verstärkt nach renditestärkeren Anlagealternativen."

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