Schüler sollen Wirtschafts- und Finanzunterricht erhalten
07.02.2013

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Laut Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage von Forsa im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD ist die große Mehrheit der befragten Deutschen (83 %) der Überzeugung, dass Wirtschaft und Finanzen Schulfach werden soll. Mit dieser Maßnahme soll die Finanzkompetenz von Jugendlichen gezielt gefördert werden.
(fw/mo) Deutsche Schüler sind laut aktueller Pisa Studie weiterhin nur Mittelmaß. In gewissen Bereichen, wie Wirtschaft und Finanzen, haben Jugendliche nach Ansicht vieler Bundesbürger wenig bis keine Ahnung. Laut aktueller Forsa Umfrage sind 83 % der Bevölkerung zwischen 14 und 50 Jahren der Meinung, dass der Informationsstand von Jugendlichen in Finanzfragen weniger gut (52 %) oder schlecht (31 %) ist. Nur 15 % der Befragten halten deutsche Jugendliche für sehr gut (1 %) oder gut (14 %) in Wirtschafts- und Finanzfragen informiert. "Viele junge Menschen wissen zu wenig über private Finanzen und die Kosten der täglichen Lebensführung. Wann aus Schulden schnell mehr Schulden werden und wie man sein Geld gewinnbringend anlegen kann, sollte deshalb schon in der Schule vermittelt werden", sagt Béla Anda, Chief Communication Officer (CCO) von AWD. Von den Befragten, die ein Schulfach Wirtschaft und Finanzen für sinnvoll halten, ist jeder Zweite (53 %) der Meinung, dass das Fach zwei Stunden pro Woche unterrichtet werden soll. 29 % halten eine Unterrichtsstunde pro Woche für ausreichend. Nur ein geringer Teil spricht sich für drei Stunden (13 %) oder mehr (5 %) aus.
Wie sinnvoll ein solcher Unterricht wäre, zeigt zudem der kürzlich erschienene "Schuldneratlas Deutschland 2010". Im Ergebnis wurde eine deutlich wachsende Verschuldung unter Jugendlichen aufgezeigt. Demnach hat sich seit 2004 die Zahl der Betroffenen auf 197.000 Heranwachsende fast verdreifacht.
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