Umfrage: Courtage ist nur für vier Prozent der Makler entscheidend

17.10.2013

Die Versicherungsgruppe die Bayerische hat Ende September 2013 eine Maklerbefragung online durchgeführt. die Bayerische wollte wissen, was Maklern bei Versicherungen am wichtigsten ist. 443 Vermittler nahmen an der Umfrage teil.

(fw) Das Ergebnis der Umfrage ist sehr überraschend: Nur bei 4 % der befragten Maklern ist die Höhe der Courtage das wichtigste Kriterium bei der Zusammenarbeit mit einem Versicherer, für fast die Hälfte (44 %) sind dagegen Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit des Partners entscheidend, und 33 % halten sehr gute Produkte sowie Produktübersichten für essentiell. Ein umfassender Service kommt an dritter Stelle mit 11 %.

Erfolgschancen im Verkauf

Außerdem befragte die Bayerische die Makler auch, worin sie die größten Erfolgschancen im Verkauf sehen. 31 % erachten dabei eine konsequente und ganzheitliche Beratung als wichtig, 22 % die produktübergreifende Risikoprüfung biometrischer Produkte wie die Berufsunfähigkeitsabsicherung. Außerdem wollen die Makler künftig Innovationen im Beratungsprozess verstärkt nutzen: An der Spitze der Nennungen stehen dabei die Online-Risikoprüfung (24 %) und Tools zur Unterstützung der Beratung in den Bereichen rund um Einkommenssicherung und Altersvorsorge (rund 21 %). Gerade im Sektor der Altersvorsorge wird die ganzheitliche Beratung in Kombination mit neuartigen Beratungstools laut Umfrage immer wichtiger: Trotz eines großen Produktangebots ist der Absatz von Kapitalanlageprodukten deutlich zurückgegangen. Einen Hauptgrund sehen 52 % der Makler dabei in der starken Verunsicherung der Kunden durch die Medien. 21 % der Befragten sehen das Problem darin, dass Altersvorsorgeprodukte zunehmend komplexer werden und weitere 16 %, dass eine gute Vorsorge für viele Kunden auch eine Geldfrage darstellt.

Vergütung

66 % der Befragten favorisieren bei der Frage nach der Vergütung einer qualifizierten Beratung die Provisionslösung und nur 4 % sehen die Honorarberatung als zukunftsweisend. „Qualifizierte Beratung hat ihren Preis und die Beratung gegen Honorar ihre Berechtigung. Aber wir stellen uns gegen eine dogmatische Sichtweise und besonders gegen weitere gesetzliche Vorschriften wie eine Deckelung der Abschlussvergütung", sagt Martin Gräfer, Vorstand Vertrieb und Service der Bayerischen. „Wir sind davon überzeugt, dass Berater und Kunde sehr gut selbst über die Frage der Vergütung entscheiden können."

Damit positioniert sich die Bayerische in der aktuellen politischen Diskussion um die Provisionsdeckelung klar zum Maklermarkt in seiner etablierten Form und sieht keinen Handlungsbedarf von Seiten des Gesetzgebers.

die Bayerische

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a. G. (Konzernmutter), Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG und der Sachgesellschaft Bayerische Beamten Versicherung AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe beziffert der Konzern mit rund 400 Mio. Euro. Es werden Kapitalanlagen von mehr als 4 Mrd. Milliarden Euro verwaltet und mehr als 6.000 persönliche Berater stehen den Kunden der Bayerischen persönlich bundesweit zur Verfügung.

www.diebayerische.de