YouGovPsychonomics: Junge Kunden als „die“ Zielgruppe in der Assekuranz
07.02.2013

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Der Abschluss von Versicherungen genießt bei jungen Leuten eine gewisse Priorität. Das belegt eine Studie der YouGovPsychonomics. Über alle Sparten hinweg ist die Versicherungsausstattung der jungen Generation heute größer als noch vor zehn Jahren.
(fw/ah) Die Studienergebnisse zeigen, dass in den letzten beiden Jahren mehr als jeder dritte Bundesbürger (38 Prozent) im Alter zwischen 20 und 35 Jahren eine oder mehrere Policen abgeschlossen hat. In der Zielgruppe der 20 bis 25-Jährigen sind dies sogar mehr als die Hälfte (53 Prozent). Neben der Kfz-Versicherung handelt es sich hierbei vor allem um Haftpflicht- und Hausratversicherungen, Riester-Renten und Bausparverträge. Für die Versicherungswirtschaft stellen junge Kunden in punkto Neukundengewinnung und Cross-Selling daher eine besonders interessante Zielgruppe dar.
Versicherungs- und abschlussrelevante Einstellungen und Verhaltensweisen der jungen Generation weichen zum Teil deutlich von denen der älteren Bevölkerungsgruppe ab. Vor allem preissensibler, weniger vertreterorientiert, wechselbereiter und weniger umfassend sicherheitsorientiert präsentieren sich junge Versicherungskunden. Junge Versicherungsnehmer lassen sich daher beispielsweise stärker durch besonders attraktive Tarifangebote locken, zeigen sich gewillter, auch bislang weniger bekannte Anbieter zu wählen bzw. zu diesen zu wechseln und verzichten eher auf zusätzliche Serviceleistungen. "Junge Versicherungskunden befinden sich in einer aktiven Abschlussphase und suchen gleichzeitig nach Orientierung. Da bis Mitte dreißig die meisten Verträge bereits abgeschlossen sind, lohnt es sich, frühzeitig und in biographisch passender Form auf diese Kundengruppe zuzugehen", sagt Imke Stork, Studienleiterin bei YouGovPsychonomics.

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