Deutsche Nachhaltigkeit AG zum Aufbau eines skalierbaren Impact-Portfolios im Jahr 2025

15.01.2026

Foto: © Deutsche Nachhaltigkeit

Was offenbaren die Marktmuster 2025 über institutionelles Verhalten?

Der State of the Market-Bericht des GIIN förderte eine bemerkenswerte Spannung zutage: Impact Assets under Management wuchsen 2024 um 11 Prozent, aber die Investitionsvolumina sanken um 30 Prozent im Jahresvergleich. Institutionelle Investoren halten Positionen, statt aggressiv frisches Kapital zu allokieren.

Unterhalb der Schlagzeilen verschieben sich die Kapitalquellen. Investitionen von Versicherungsgesellschaften in Impact wuchsen zwischen 2019 und 2024 jährlich um 49 Prozent. Pensionsfonds-Allokationen stiegen jährlich um 47 Prozent. Private Equity verzeichnete ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 32 Prozent. Family Offices stellen Kapital für ein Drittel der befragten Investoren bereit, machen aber nur 8 Prozent des gesamten verwalteten Vermögens aus.

Europäische Investoren hielten 53 Prozent ihrer Impact-Allokationen in Westeuropa und bevorzugten Nähe gegenüber Schwellenmarktchancen. Der Deutschland- und Europa-Fokus der Deutsche Nachhaltigkeit AG entspricht dieser Präferenz und macht das Unternehmen potenziell attraktiv für institutionelle Anleger, die regulierte, transparente Vehikel näher an der Heimat suchen.

Deutschlands breitere Sustainable-Finance-Infrastruktur entwickelt sich weiter. Die KfW hat seit 2021 Sustainable-Finance-Konzepte in allen Geschäftsbereichen implementiert. Die Deutsche Bank setzte sich ein Ziel von 900 Milliarden Euro für nachhaltige Finanzierungen und Transitionsfinanzierungen bis 2030, wovon bereits 440 Milliarden Euro bereitgestellt wurden. Solche Verpflichtungen schaffen Deal Flow und Co-Investment-Möglichkeiten für spezialisierte Impact-Investoren.

Wie schafft die Struktur der Deutsche Nachhaltigkeit AG Wettbewerbsvorteile?

Das Agieren sowohl als Direktinvestor als auch als Kapitalmarktberater erzeugt Informationsasymmetrien, die reine Fonds nicht replizieren können. Beratungsmandate verschaffen der Deutsche Nachhaltigkeit AG Zugang zu Unternehmen, bevor diese Eigenkapital suchen. Portfoliounternehmen erhalten Orientierung bei der Navigation öffentlicher Märkte, was Mehrwert jenseits der reinen Kapitalbereitstellung schafft.

Deutschlands historische Underperformance in Sustainable Finance schafft Entwicklungspotenzial. Clean Energy Wire stellt fest, dass das Land bei den meisten Kennzahlen für nachhaltige Investments hinter europäischen Mitbewerbern zurückblieb – trotz seines Rufs im Bereich erneuerbare Energien. Ein inländisches, börsennotiertes Impact-Vehikel an der Börse adressiert diese Lücke und bedient gleichzeitig die institutionelle Nachfrage nach reguliertem Engagement.

Die Nachhaltigkeitsanleihe 2024 der Deutsche Nachhaltigkeit zeigte, dass Privatanlegerinteresse besteht. Eine Mindeststückelung von 1.000 Euro sprach Privatanleger an, die typischerweise von Impact-Fonds mit Mindestanlagen von 100.000 Euro ausgeschlossen sind. Die Demokratisierung des Zugangs baut eine Stakeholder-Basis jenseits institutioneller Anleger auf.

Welche Entwicklung deutet sich für 2026 an?

Für europäisches Impact Investing wird ein jährliches Wachstum von 8,62 Prozent bis 2033 prognostiziert, wobei das Gesundheitswesen 22,6 Prozent Wachstum erreicht. Energie bleibt dominant, angetrieben von den Zielen des European Green Deal, die bis 2030 eine Emissionsreduktion von 55 Prozent vorschreiben.

Die Deutsche Nachhaltigkeit AG geht mit diversifizierter Sektorexposition in den Bereichen KI, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Ernährung, Gesundheit und Energie ins Jahr 2026. VIA bietet konsistente Bewertungskriterien für Pipeline-Opportunitäten. Rickerts Berufung stärkt die Governance-Glaubwürdigkeit und internationale Beziehungen.

„Vor diesem Hintergrund war 2025 ein starkes Jahr für Deutsche Nachhaltigkeit", resümierte Nixdorff, „in dem wir unsere Organisationsstruktur und unser Führungsteam gestärkt und unser Portfolio werteorientiert erweitert haben."

Ob das Unternehmen diese Bausteine in skalierte Kapitalallokation umwandeln kann, wird von der Umsetzung abhängen. Deutschlands Impact-Investing-Sektor hinkte nicht aus Mangel an Opportunitäten hinterher, sondern aus Mangel an dedizierten Vehikeln. Die Deutsche Nachhaltigkeit AG positioniert sich, um diese strukturelle Lücke zu füllen.