Junge Erwachsene zeigen wenig Zuversicht in ihre Altersvorsorge
08.01.2026

Foto: © SL / Damir Cudic
Große Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei finanzieller Selbstbestimmung
Ein Großteil der Menschen in Deutschland strebt nach finanzieller Selbstbestimmung. 82 % der Befragten wünschen sich, ihr Leben finanziell selbstbestimmt gestalten zu können. Wichtigste Treiber von finanzieller Selbstbestimmung sind ausreichend Geld zu haben (44 %), um eigene Entscheidungen treffen zu können (38 %), abgesichert zu sein (41 %), regelmäßig Geld zurücklegen zu können (35 %) und die Ausgaben im Griff zu haben (31 %). Lediglich 39 % geben an, dass ihre aktuelle Situation tatsächlich ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. „Zwischen den finanziellen Wünschen der Menschen und dem, was sie tatsächlich umsetzen können, entsteht eine Lücke. Unsere Befragung zeigt, dass für mehr als die Hälfte aller Personen eine bessere finanzielle Situation zu einem selbstbestimmten Leben verhelfen würde. Wir möchten Menschen dazu ermutigen, Verantwortung für ihre Finanzen und Vorsorge zu übernehmen. Denn dies ist ein entscheidender Schritt zu mehr Selbstbestimmung“, betont von der Crone.
Inflation und steigende Kosten als größte Hindernisse
Die Herausforderungen für finanzielle Selbstbestimmung bleiben weitgehend konstant. 63 % der Befragten nennen Inflation und Preissteigerungen als größtes Hindernis (2024: 64 %), 39 % sehen hohe Wohn- und Energiekosten als Problem (2024: 38 %), und 38 % stufen ihr Einkommen als zu gering ein (2024: 36 %). Diese stabilen Werte verdeutlichen, dass die wirtschaftlichen Belastungen der vergangenen Jahre zu dauerhaften, strukturellen Herausforderungen werden.
Über das Selbstbestimmungsbarometer
Swiss Life unterstützt Menschen dabei, ihr Leben finanziell selbstbestimmt zu gestalten. Mit einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe wird jährlich ermittelt, wie selbstbestimmt die Menschen sich fühlen und welche Faktoren dafür relevant sind. Für die aktuelle Studie wurden im Juli 2025 1.001 Personen in Deutschland zwischen 18 und 79 Jahren online befragt. Das Barometer wird zeitgleich in der Schweiz, in Frankreich und Österreich erhoben. (mho)

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