Nachgefragt bei Jutta Holzmann, uniVersa
20.02.2026

Jutta Holzmann, Vorständin der uniVersa. Foto: © uniVersa
Zum 1. Februar hat Jutta Holzmann als Vorstandsmitglied die Vertriebsbereiche Stamm- und Partnerorganisation sowie die Ressorts Vertrieb-Service-Marketing und Zentrale Services der uniVersa Versicherungsunternehmen übernommen. Damit gehört erstmals in der Unternehmensgeschichte eine Frau dem Vorstandsgremium an. Sie bringt 20 Jahre vertriebliche Fach- und Führungsverantwortung im Banken- und Versicherungsbereich mit und war zuletzt für die R+V Versicherung tätig. finanzwelt hat nachgefragt, was Jutta Holzmann an ihrer neuen Aufgabe reizt, welche Ziele sie sich für 2026 gesetzt hat und wie sie die Geschäftsentwicklung einschätzt.
Frau Holzmann, was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe?
Jutta Holzmann: Das sind vor allem die Gestaltungsmöglichkeiten, die ein mittelständisches Unternehmen und ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit bieten. Unsere einzige Anspruchsgruppe sind die versicherten Mitglieder. Diese stehen stets im Mittelpunkt. Wir sind unabhängig und frei von Aktionärsinteressen. Zudem sind es die kurzen Entscheidungswege und die Ausrichtung am langfristigen Kundennutzen, die mich gereizt haben. Ich möchte Menschen bei der Transformation begleiten und unseren Vertrieb kontinuierlich weiterentwickeln - persönlich und digital. Die ersten Eindrücke und Kennenlerngespräche mit Mitarbeitenden, Führungskräften sowie Außendienst- und Vertriebspartnern waren durchweg positiv. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin voller Tatendrang, unseren Erfolgs- und Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen.
Welche Schwerpunkte und Ziele haben Sie sich für 2026 gesetzt?
Holzmann: Die strategische Ausrichtung des Vertriebs steht eindeutig im Fokus. Insbesondere im Maklerbereich wollen wir weiter wachsen. Hier werden wir beständig als zuverlässiger und qualitätsorientierter Partner wahrgenommen, wie mehrere Studien und Umfragen zeigen. Allerdings dürfen wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern müssen unsere Betreuung und Services kontinuierlich weiter optimieren. Dazu gehört beispielsweise auch der Ausbau der digitalen Schnittstellen über BiPRO und der zunehmende Einsatz von KI, damit Vertriebspartner digital noch besser mit uns zusammenarbeiten können und wir sie im Tagesgeschäft unterstützen. Der wichtigste Punkt ist für mich die Unternehmenskultur. Hier ist es entscheidend, dass wir alle mit auf die Reise nehmen, die digitale Transformation als wichtige Daueraufgabe für den Unternehmenserfolg ansehen und über eine konsequente Prozessorientierung uns kontinuierlich und kundenzentriert weiter verbessern.
Wie schätzen Sie die Geschäftsentwicklung in diesem Jahr ein?
Holzmann: Sehr positiv. Der Jahresstart war bereits vielversprechend. Wir konnten die Neugeschäftsproduktion im Januar erneut um ein Drittel steigern im Vergleich zum Vorjahreswert. Vor allem die private Krankheitskostenvollversicherung mit unserem Erfolgstarif Top|Privat läuft weiterhin außerordentlich gut, ebenso die Sachversicherung mit dem im vergangenen Jahr neu eingeführten Wohngebäudetarif. Zum 1. Februar haben wir unseren Zahnzusatztarif modernisiert. Mit drei leistungsstarken Tarifstufen, einem einfachen Vertriebshandling ohne Gesundheitsprüfung und vielen Extras kommt er im Maklermarkt und bei der eigenen Stammorganisation sehr gut an. Studien und Umfragen zeigen, dass die Verbraucher heute mehr denn je in ihre Gesundheit investieren – auch in ihre Gesundheitsvorsorge. Als älteste und erfahrenste private Krankenversicherung Deutschlands treffen wir hier den Nerv der Zeit. (mho)

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